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Schlagwort: vegan

Vegane Haarbürsten für jeden Haartyp

Schon meine Großmutter hat es mir immer wieder gepredigt – jeden Tag 100 Bürstenstriche mit der Haarbürste über den Kopf und die Haare bleiben glänzend und gesund. Damals schenkte sie mir eine Holzbürste mit Wildschweinborsten, heute habe ich vegane Haarbürsten als Alternative zu Tierborsten gefunden und sie lieben gelernt.
Aber warum ist das tägliche Bürsten so wichtig für Haare und Kopfhaut? Woraus bestehen vegane Haarbürsten? Und wo findet man vegane Haarbürsten ohne tierische Bestandteile?

Warum ist das Bürsten so wichtig für Haare und Kopfhaut?

Abgesehen vom Entwirren der Haare nach dem Waschen und der Hilfe beim täglichen Frisieren bietet eine gute Haarbürste viele Vorteile für die Gesundheit von Haaren und Kopfhaut. Regelmäßiges kräftiges Bürsten regt die Druchblutung der Kopfhaut an und stimuliert die Talgproduktion sowie das Gewebe um den Haarbalgmuskel. Das kräftigt das Haar und kann gegen einen schnell fettenden Ansatz helfen.
Außerdem verteilt das Bürsten natürliche Öle und Fette vom Haaransatz gleichmäßig in den Längen und Spitzen der Haare. Das sorgt für glänzende Haare und gepflegte Spitzen und beugt Spliss vor. Zu guter Letzt entfernt gründliches Bürsten der Haare natürlich auch Schmutz, Staub und Schuppen und sorgt für frisches Volumen.

Vegane Haarbürsten für gesundes und glänzendes Haar

Im Beitrag über die Herstellung von Kosmetikpinseln haben wir euch erzählt, wo eigentlich die Haare für Pinsel mit Naturborsten herkommen. Das gilt natürlich nicht nur für Pinsel sondern auch für Bürsten aller Art, die aus Tierhaaren bestehen.

Traditionell werden die meisten Haarbürsten seit vielen Jahrhunderten aus Tierborsten gefertigt, welche oft vom Wildschwein kommen. Aber auch Dachs- oder Ziegenhaar-Bürsten sind verbreitet. Feste Tierhaare und Borsten werden deshalb so gerne für Haar- und Körperbürsten verwendet, weil sie der menschlichen Haarstruktur ähneln und deshalb schonend zu Haar und Kopfhaut sind und die natürlichen Fette im Haar besonders gut verteilen können.

Wenn man auf tierische Bestandteile verzichten möchte, gibt es mittlerweile aber zum Glück viele tierfreie Alternativen zur Wildschweinbürste – zum Beispiel gibt es einige vegane Haarbürsten aus Nylon, Metall, Holz oder Pflanzenfasern.
Vegane Bürsten aus Holz sind besonders gut darin, die Kopfhaut zu massieren und die Durchblutung anzuregen, Haarbürsten mit Nylon-Borsten sind besonders gut geeignet, um die Haare zu entwirren und zu frisieren und vegane Haarbürsten aus Pflanzenfasern eignen sich gut zum Verteilen der natürlichen Fette im Haar, sind sanft zur Kopfhaut und zum Beispiel auch gut für Kinder geeignet.

vegane Haarbürsten für jeden Haartyp

Welche Haarbürste für welchen Haartyp?

Neben den verschiedenen Materialien, aus denen vegane Haarbürsten heute bestehen können, gibt es auch eine große Auswahl an Formen. Auch wenn zwar so gut wie jede Bürste das Entwirren der Haare hinbekommt, kann es trotzdem nützlich sein, eine Form zu wählen, die zum eigenen Haartyp passt. Das verhindert nicht nur Haarschäden sondern kann auch die Haargesundheit unterstützen und zu einem besseren Ergebnis beim Frisieren führen.

Die ovale Flachbürste

Der Klassiker unter den Haarbürsten und ein echtes Multitalent – die ovale Flachbürste. Sie eignet sich sowohl für dichtes und dickes als auch für feines oder brüchiges Haar und ist zum Entwirren genauso geeignet wie zum leichten Glätten beim Föhnen. Außerdem eignet sie sich aufgrund ihrer Form wunderbar für Kopfmassagen und zum Ausbürsten am Abend.

Vegane Flachbürste von Kostkamm mit Holzborsten

Die vegane Flachbürste von Kostkamm mit Holzborsten

Hier gibt es mittlerweile eine stattliche Auswahl an veganen Modellen, aus denen gewählt werden kann. Aus Holz, aus Nylon oder aus Planzenfasern wie Sisal oder Kokos.
Ich selbst habe damals mit einem veganen Modell von dm aus Holz angefangen und benutze mittlerweile eine vegane Flachbürste mit Nylon-Borsten von Mason Pearson, von der ich sehr begeistert bin. Sie entwirrt meine mittellangen und dichten Haare schnell und zaubert beim Föhnen sehr viel Volumen ins Haar.
Haarbürsten der Britischen Marke Mason Pearson werden noch immer traditionell von Hand gefertigt und sind von sehr guter Qualität und außergewöhnlich langlebig, wenn man sie gut pflegt. Außerdem gibt es mittlerweile fast jedes Modell auch mit veganen Nylonborsten.
Gekauft habe ich mein Modell damals in Wien, ihr findet viele Modelle aber auch auf Amazon* oder in ausgewählten Kaufhäusern.
Eine große Auswahl an veganen Flach- und Kissenbürsten gibt es außerdem von der Manufaktur Kostkamm, die ebenfalls noch in Handarbeit produziert und viele vegane Haarbürsten anbietet. Kostkamm-Bürsten gibt es zum Beispiel bei Ecco Verde oder im Onlineshop von Kostkamm.

Die Paddlebürste

Die so genannten Paddlebürsten oder auch Kissenbürsten sind besonders gut geeignet für langes und glattes Haar. Sie glätten sanft beim Bürsten und sind besonders gut darin, fliegende Haare zu bändigen und langes Haare schnell zu entwirren und zu föhnen, da sie das Haar auffächern. Auch sie eignen sich sehr gut für Kopfmassagen und zum Ausbürsten.

Vegane Haarbürste Paddle Brush von Less is more

Die vegane Paddlebürste von Less is More mit Nylonborsten

Vegane Paddlebürsten sind oft aus Holz oder aus Nylon-Borsten. Diese Holzvariante von Kostkamm benutze ich sehr gerne, um die Kopfhaut zu massieren und die Haare vor dem Waschen schnell zu entwirren. Die Variante aus Nylon eignet sich besonders gut zum Entwirren von langem Haar auch nach dem Waschen.
Besonders gut für unterwegs geeignet sind die bunten Minibürsten von Less is More. Sie sind vegan, handlich und passen perfekt in die Handtasche.

Die Rundbürste

Die handlichen Rundbürsten sind im Gegensatz zu Flach- und Paddlebürsten eher zum Stylen und Föhnen als zum Ausbürsten und Entwirren nützlich. Sie geben feinem Haar Volumen, zaubern Form und Schwung ins Haar und eignen sich auch gut, um Styling-Produkte wie zum Beispiel Haarspray auszubürsten.

Auch Rundbürsten gibt es aus vielen veganen Materialien wie Nylon oder Sisalfasern. Ich benutze meine sehr gern für Föhnfrisuren und um meinen Pony zu bändigen. Besonders gern mag ich dafür die veganen Rundbürsten von Olivia Garden – sie liegen gut in der Hand, sind extrem leicht und lassen mein Haar tatsächlich schneller trocknen. Außerdem gibt es eine Linie mit Griffen aus klimafreundlichem Bambus und eine große Auswahl an Modellen mit veganen Nylonborsten in unterschiedlichen Größen.

Die Skelettbürste

Skelettbürsten sind optimale Partner für kürzere Haare, die beim Föhnen sanft in Form gebracht, entwirrt und aufgelockert werden sollen. Auch zum Frisieren des Haaransatzes eignen sie sich wegen ihrer Handlichkeit sehr gut, um beispielsweise mehr Volumen in feines Haar zu bringen. Langem und dichten Haaren helfen sie nach dem Waschen beim großen Entwirren und beim Vortrocknen.

Vegane Skelettbürste mit Sisalfasern von Kostkamm

Die vegane Skelettbürste von Kostkamm mit Sisalborsten

Vegane Skelettbürsten sind oft aus festem Kunststoff, Sisal oder Nylon, es gibt allerdings auch Modelle mit Holzborsten. Während auch hier die Holzbürste besonders gut zum Stimulieren der Kopfhaut geeignet ist, sind Modelle mit Nylon-Borsten perfekt zum Stylen und Entwirren von kürzeren Haaren.

Der Detangler

Im engeren Sinne zählt der Detangler oder „Entwirrer“ zwar nicht unbedingt zu den Bürsten, aber unter den Haar-Werkzeugen hat er durchaus seine Berechtigung. Vor allem Menschen mit langem, dichtem oder gelocktem Haar schätzen ihn oft sehr. Er entwirrt sogar nasses Haar sehr schonend, ohne Haare abzureißen und eignet sich auch gut für ein schnelles Bürsten unterwegs.

Da der klassische Detangler aus Kunststoff besteht, ist er so gut wie immer vegan. Nur auf den Kleber sollte man hier achten. Einige Modelle sind heute auch aus Acryl oder Edelharz und damit etwas umweltfreundlicher als Plastik. Als meine Haare noch länger waren, habe ich sehr gern den ikoo brush benutzt, der ohne tierische Klebstoffe auskommt und verhältnismäßig umweltschonend ist. Aber auch der klassische Tangle Teezer ist vegan und eignet sich außerdem gut für Extensions und Perücken.

Reinigung und Pflege von veganen Haarbürsten

Wer einmal in eine gute vegane Haarbürste investiert hat, sollte sie hin und wieder reinigen und pflegen, um ihr ein möglichst langes Leben ermöglichen zu können. Abgesehen vom regelmäßigen Entfernen von Haaren und Schmutz aus der Bürste, sollte man Bürsten aus Holz, Nylon oder Pflanzenfasern hin und wieder mit einem milden Shampoo – ich benutze dafür gern Babyshampoo – oder einer Naturseife waschen. Das entfernt Fette und Hautschuppen aus der Bürste, die beim Kämmen aufgenommen werden. Nach dem Waschen legt man die Bürste am Besten mit den Borsten nach unten auf ein Handtuch, damit das Wasser ablaufen und die Bürste trocknen kann.

verwendete Produktbilder sind Eigentum der entsprechenden Marke/des Anbieters
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Nachhaltige und vegane Zahnpflege

Zahnpflege gehört für mich zu den kleinen Ritualen des Alltags. Genauso wie mein Kaffee am Morgen oder meine Laufrunde am Abend. Ohne frisch geputzte Zähne kann ich nicht einschlafen. Vielleicht fiel es mir deshalb so schwer, bei meinem Umstieg auf tierfreundliche Kosmetik vegane und tierversuchsfreie Zahnpflege zu finden, die zu mir passt. Denn für diese Kategorie habe ich tatsächlich am Längsten gebraucht. Und deshalb möchte ich meine Erfahrungen und Lieblingsprodukte gerne mit euch teilen.

Wie sieht eine gute vegane Zahnpflege aus?

Wenn man auf vegane und nachhaltige Mundpflege umsteigt, fällt es eventuell erstmal schwer, sich an Geschmäcker und Texturen zu gewöhnen. Die typische Schärfe und den Schaum einer konventionellen Zahncreme zum Beispiel findet man in der veganen Naturkosmetik eher selten. Hat man sich aber einmal von künstlichem Geschmack und Schaum im Mund entwöhnt, findet man auch im Naturkosmetikbereich viele effektive und natürliche Alternativen ohne Tierversuche und tierische Inhaltsstoffe.

Nachhaltige Zahnbürsten ohne Plasik

Der wohl essentiellste Bestandteil der Zahnpflege ist die Zahnbürste. Die Auswahl ist mittlerweile riesig – von der superweichen Sensitiv-Zahnbürste, über die flexible Drehkopf-Zahnbürste bis zur elektrischen Zahnbürste mit Zungenmassage. Aber eins haben sie alle gemeinsam, die konventionellen Zahnbürsten – sie sind aus Plastik.
Seit ich versuche, weitestgehend auf Plastik zu verzichten, war ich auf der Suche nach recyclebaren nachhaltigen Zahnbürsten ohne Plastik und ohne tierische Bestandteile. Dabei bin ich schnell auf Holzzahnbürsten aus Bambus gestoßen. Bambus ist ein sehr schnell nachwachsender Rohstoff, der dank seiner antibakteriellen Eigenschaften meist ohne künstliche Pestizide auskommt.
Mein aktueller Favorit unter den Bambuszahnbürsten ist die Holzzahnbürste von Hydrophil.

Plastikfreie Zahnbürsten von Hydrophil

Die Zahnbürste ist zu 100% vegan, hat Borsten aus BPA-freiem Nylon und ist plastikfrei verpackt. Außerdem gibt es sie in verschiedenen Härtegraden, was mein hyperempfindliches Zahnfleisch ganz toll findet. Auch wenn ich langfristig gerne eine vegane Zahnbürste finden würde, die ganz ohne Nylon auskommt, bin ich mit dieser Bambus-Variante bis jetzt am glücklichsten.
Die vegane Zahnbürste aus Bambus gibt es in einigen Reformhäusern, größeren Bio-Supermärkten, bei Veganz und über Amazon*.

Vegane & tierversuchsfreie Zahncreme

Zugegeben – der Umstieg von meiner geliebten scharfen und schäumenden Zahncreme auf vegane und natürliche Alternativen fiel mir schwer. Ich war seit meiner Kindheit davon überzeugt, dass eine Zahncreme schäumen muss, sonst macht sie ja nicht richtig sauber. Es hat ein paar Versuche gebraucht, um mich vom Gegenteil zu überzeugen, aber jetzt habe ich ein paar Zahnpasta-Lieblinge gefunden, die ich nicht mehr missen will.
Mein erster Glückstreffer waren die Toothy Tabs von Lush. Zuerst war ich skeptisch, ob kleine Pastillen tatsächlich Zähne reinigen können. Aber ich war neugierig und habe mir ein paar Test-Pastillen mitgeben lassen. Die Anwendung ist zu Beginn etwas ungewohnt. Man nimmt eine Pastille in den Mund, beißt sie klein und fängt dann wie gewohnt an zu putzen.
Zwar schäumen die Pastillen nicht so sehr wie konventionelle Zahncreme, sie hinterlassen aber ein angenehm frisches Mundgefühl und wunderbar saubere und glatte Zähne. Außerdem gibt es sie in verschiedenen Geschmacksrichtungen und sogar in einer Variante mit Aktivkohle für natürlich weiße Zähne.
Kaufen könnt ihr die Toothy Tabs im Onlineshop von Lush oder in jeder Lush-Filiale. Lasst euch doch mal eine Probe geben, falls ihr einen Store in eurer Nähe habt.

Der zweite vegane Zahncreme-Liebling in meinem Bad ist die Herbal Mint Zahncreme von Go&Home.

Sie enthält sanft reinigende Kieselsäure, Aloe Vera und Minzöl, schäumt angenehm und schmeckt wunderbar frisch. Außerdem ist sie vollständig vegan, tierversuchsfrei und NaTrue-zertifiziert.
Kaufen kann man sie zum Beispiel in größeren Biomärkten, bei najoba oder über Amazon*.

Effektive vegane und tierversuchsfreie Zahnpflege

Die vegane Mundspülung

Viele Menschen benutzen eine Mundspülung nach dem Zähneputzen oder auch zwischendurch, um den Atem zu erfrischen oder weil sie sich davon weißere Zähne und gesunderes Zahnfleisch versprechen. Tatsächlich kann das auch in Maßen funktionieren. Denn viele Mundspülungen enthalten ätherische Öle, die Bakterien bekämpfen und so Zahnbelag verhindern können. Außerdem können fluoridhaltige Mundspülungen die Neubildung von Zahnbelag nach dem Zähneputzen hinauszögern.
Vor allem reinigt und desinfiziert eine gute Mundspülung aber den gesamten Mundraum auf natürliche Weise – auch die Bereiche, die man normalerweise nicht mit der Zahnbürste putzt wie Zunge und Zahnfleisch. Das reduziert den Bakteriengehalt des Mundes und kann auch für frischeren Atem sorgen.

Seit ich auf konventienelle Mundspülungen verzichte und versuche, meinen Plastikkonsum zu reduzieren, mache ich mir meine Mundspülung selbst. Das Rezept für diese vegane und umweltfreundliche Mundspülung ist simpel und schnell gemischt, die Zutaten gibt es in Apotheken, Reformhäusern und Drogerien.

Rezept für vegane Mundspülung zum Selbermachen

Diese Zutaten braucht ihr für die vegane DIY-Mundspülung:

  • 500ml lauwarmes Wasser
  • 2 TL Natron
  • 40g Birkenzucker (Xylitol, aus dem Reformhaus oder der Drogerie)
  • 10 Tropfen ätherische Öle (zum Beispiel Pfefferminze, Salbei, Mandarine oder Teebaumöl
  • eine leere Glasflasche, die man gut verschließen kann

Und so mischt ihr eure Mundspülung an:

  1. Gebt das Wasser, das Natron und den Birkenzucker in die Glasflasche, verschließt sie und schüttelt, bis sich alles aufgelöst hat.
  2. Gebt nun die ätherischen Öle eurer Wahl dazu – ihr könnt hier mischen, wie es euch gefällt. Ich benutze gern eine Kombination aus 2/3 Pfefferminzöl und 1/3 Teebaumöl, beides wirkt erfrischend und antibakteriell.
  3. Noch einmal schütteln – fertig ist eure vegane DIY-Mundspülung!

Das Natron in der Mundspülung neutralisiert Gerüche und Säuren durch seinen basischen PH-Wert und wirkt als Atemneutralisator und als Kariesprophylaxe. Die ätherischen Öle wirken antibakteriell und sorgen für frischen Atem.
Achtet darauf, die Mundspülung immer gut zu verschließen und zügig aufzubrauchen, denn sie enthält keine künstlichen Konservierungsstoffe.
Das Rezept für die vegane Mundspülung kommt aus dem Buch „Fünf Hausmittel ersetzen eine Drogerie“* von smarticular.net, das ich sehr zu schätzen gelernt habe. In diesem Buch gibt es viele Rezepte und Tipps zur Herstellung von veganen und nachhaltigen Reinigungs- und Pflegeprodukten mit wenigen und umweltfreundlichen Zutaten.

Falls ich mal auf Reisen bin oder keine Zutaten für meine selbstgemachte Mundspülung zur Hand habe, benutze ich gern das Ratanhia-Mundwasser Konzentrat von Weleda.

Es ist vegan, NaTrue-zertifiziert und sehr ergiebig, da man nur wenige Tropfen braucht. Es wirkt ausgezeichnet gegen Entzündungen und gegen Zahnfleischbluten und hilft auch punktuell aufgetragen gegen kleine Wunden im Mund und gegen Aphthen.
Kaufen könnt ihr das Rathania-Mundwasser Konzentrat von Weleda im Bio-Supermarkt, bei dm und über Amazon*.

Was mir momentan in meiner veganen Mundpflege Routine noch fehlt, ist eine vegane und plastikfreie Zahnseide. Die Suche danach gestaltet sich schwieriger als gedacht… Denn die meisten Zahnseiden sind entweder aus schwer abbaubarem Nylon oder enthalten Bienenwachs. Falls ihr also eine Empfehlung für eine umweltfreundliche und vegane Zahnseide habt, freue ich mich, wenn ihr mir davon erzählt…!

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Vegane Gesichtspflege gegen trockene Haut

Wer wie ich hin und wieder mit den Symptomen von trockener Haut zu kämpfen hat, weiß, wie unangenehm das sein kann. Spannungsgefühl, schuppige Hautpartien und Trockenheitsfältchen sind weder angenehm noch gesund für die Haut. Wie trockene Haut entsteht, wie man ihr vorbeugen kann und mit welcher Gesichtspflege ich meiner trockenen Haut im Winter Linderung verschaffe, habe ich euch hier zusammengefasst.
Alle hier vorgestellten Lieblingsprodukte sind tierversuchsfrei und vegan.

Was ist trockene Haut und woher kommt sie?

Trockene Haut, auch Xerodermie genannt, entsteht, wenn der natürliche Feuchtigkeitshaushalt der Haut durcheinander kommt. Die Talgdrüsen unserer Haut, die unsere Haut eigentlich geschmeidig und leicht feucht halten sollen, produzieren dann zu wenig Talg, auch Sebum genannt. Das führt zu rauer, rissiger und spannender Haut.
Ursachen für ein Ungleichgewicht der hauteigenen Feuchtigkeitsregulation können neben Umwelteinflüssen wie Kälte, UV-Strahlung und trockener Raumluft auch Flüssigkeits- oder Nährstoffmangel und Alkohol- oder Nikotinkonsum sein. Auch einige Medikamente können zu trockener Haut führen. Zu guter Letzt führt auch ganz einfach das Alter oft zu trockenerer Haut, da der Feuchtigkeitsgehalt der Haut mit den Jahren nachlässt.

Vegane & tierversuchsfreie Gesichtspflege bei trockener Haut

Ich habe leider so gut wie jeden Winter mit trockener Haut zu kämpfen. Die Kälte und die Heizungsluft mag meine Haut einfach nicht. Mit den Jahren habe ich für mich eine vegane Gesichtspflege Routine zusammengestellt, die meiner trockenen Haut viel Feuchtigkeit zurück gibt und sie vor dem Austrocknen schützt. Die will ich euch hier vorstellen.

Vegane Gesichtsreinigung bei trockener Haut

Der erste Schritt meiner persönlichen veganen Gesichtspflegeroutine besteht aus einer gründlichen Reinigung. Die ist besonders wichtig, um die Haut von Makeup, Schmutz und Talg zu befreien und Unreinheiten vorzubeugen. Auch nimmt gereinigte Haut die folgenden Wirkstoffe viel besser auf als ungereinigte.

Trockene Haut vegan Abschminken

Am Abend schminke ich mich zuerst mit einem Reinigungsöl ab. Reinigungsöle sind besonders bei trockener und empfindlicher Haut empfehlenswert, weil sie Makeup entfernen, ohne die Haut mit scharfen Tensiden zusätzlich auszutrocknen.
Zum Abschminken benutze ich seit einigen Monaten das Makeup-Entferner-Öl von ZAO und kann es sehr empfehlen.
Ich gebe ein paar Tropfen Öl auf meine Hände und massiere es in mein Gesicht ein. Anschließend nehme ich das Reinigungsöl mit warmem Wasser vorsichtig ab.

Das Öl von ZAO entfernt auch wasserfestes Makeup sehr schnell und gründlich, riecht ganz leicht blumig und besteht zu 100% aus natürlichen Ölen und Inhaltsstoffen. Es ist zertifiziert vegan und aus ökologischem Anbau. Außerdem enthält es Vitamin E und viele verschiedene Pflanzen- und Nussöle, die antioxidativ und beruhigend auf die Haut wirken.
Nach der Anwendung fühlt sich meine Haut wunderbar frisch und sauber an, ohne zu spannen.
Das ZAO Makeup-Entferner-Öl gibt es beispielsweise bei Amazon* oder über ecoco.

Vegane Reinigung bei trockener Haut

Der nächste Reinigungsschritt in meiner veganen Gesichtspflege-Routine ist ein mildes Waschgel, um eventuelle Reste von Makeup und Reinigungsöl zu entfernen und meine Haut bis in die Poren zu reinigen oder am Morgen die Reste der Abendpflege zu entfernen.
Hier habe ich lange gesucht, um ein Waschgel zu finden, das gut reinigt, ohne die Haut auszutrocknen. Gefunden habe ich es nach langer Suche im Feuchtigkeits-Waschgel von NONIQUE. Das Waschgel enthält Olivenöl, Avocadoextrakte und Aloe Vera und basiert auf sanften pflanzlichen Tensiden. Es ist vegan, tierversuchsfrei und zertifizierte Naturkosmetik und duftet ganz leicht nach frischen Zitrusfrüchten.

Ich gebe eine kleine Menge Waschgel in meine Hände und schäume es auf meinem feuchten Gesicht auf, kurz einwirken lassen und dann mit warmen Wasser abspülen.
Kaufen könnt ihr das NONIQUE Feuchtigkeits-Waschgel bei dm oder über Amazon*.

Veganes Gesichtspeeling gegen trockene Haut

Gerade bei trockener Gesichtshaut ist ein regelmäßiges Peeling wichtig, um abgestorbene Hautzellen abzutragen, die Hautoberfläche zu glätten und die Aufnahme von feuchtigkeitsspendenden Wirkstoffen in die Haut zu unterstützen. Hier sollte man mit trockener Haut allerdings auf physische Peelings mit groben Peelingkörnern verzichten, da sie die sensible trockene Haut reizen und zusätzlich austrocknen können. Statt dessen sind chemische Peelings bei trockener Haut umso empfehlenswerter, da sie sanfter und gleichmäßiger peelen und gut auf der Haut wirken können. Ganz besonders geeignet bei trockener und empfindlicher Haut sind chemische Peelings auf Milchsäure Basis. Milchsäure ist eine Alpha-Hydroxy-Säure (kurz AHA), die die oberen toten Hautschichten sanft abträgt und dabei in geringen Konzentrationen sanft zur Haut ist. Mein liebstes veganes AHA-Peeling ist das 5% Lactic Acid + HA Peeling von The Ordinary. Es enthält eine sanfte Konzentration an Milchsäure, Extrakte aus tasmanischem Pfeffer, welche entzündungshemmend wirken und außerdem Hyaluron-Säure, die der Haut Feuchtigkeit zurück gibt. Ich benutze es zwei bis dreimal die Woche vor meinem Serum auf der gereinigten Haut.

Das Milchsäure-Peeling von The Ordinary ist vegan, tierversuchsfrei und frei von Silikonen und Alkohol.
Kaufen könnt ihr das 5% Lactic Acid + HA Peeling von The Ordinary entweder über Amazon* oder direkt von The Ordinary.

Vegane Gesichtspflege für mehr Feuchtigkeit – das Serum

Nach der Reinigung trage ich ein wirkstoffreiches und feuchtigkeitsspendendes Serum auf die noch etwas feuchte Haut auf. Ein Serum ist gerade bei trockener Haut unverzichtbar, weil es vollständig in die Haut einzieht und dort den Feuchtigkeitshaushalt regulieren kann. Besonders geeignet bei trockener Haut sind Seren mit feuchtigkeitsspendenden Inhaltsstoffen wie Hyaluronsäure, Aminosäuren, Aloe Vera und Antioxidatien wie zum Beispiel Vitamin E und C.
Mein liebstes veganes Serum für trockene Haut ist das Power-Serum „Buffet“ von The Ordinary. Es ist vegan, tierversuchsfrei, enthält keinen austrocknenden Alkohol und keine Silikone und ist vollgepackt mit aktiven Inhaltsstoffen, die der trockenen Haut Feuchtigkeit zurück geben.

Ich verteile ein paar Tropfen vom „Buffet“ auf meinem Gesicht und meinem Decolleté und lasse es einziehen, bevor ich mein Gesichtsöl auftrage.
Das The Ordinary „Buffet“ Serum könnt ihr entweder über Amazon* oder direkt von The Ordinary beziehen.

Vegane Gesichtspflege gegen trockene Haut – das Gesichtsöl

Nach dem Serum benutze ich ein natürliches Gesichtsöl auf Gesicht und Hals, um die Wirkstoffe des Serums einzuschließen und der trockenen Haut bei der Regulation ihres Feuchtigkeitshaushaltes zu helfen. Dafür sind natürliche Öle besonders gut geeignet, weil sie dem hauteigenen Sebum ähnlicher sind, als synthetische Inhaltsstoffe und gut von der Haut aufgenommen werden können. Außerdem enthalten Öle viele Antioxidantien, die die Haut schützen und ihr bei der Regeneration helfen.
Eines meiner liebsten veganen Gesichtsöle für trockene Haut ist das Argan-Gesichtsöl von Dr. Scheller. Arganöl ist bekannt für seine regenerativen und ausgleichenden Eigenschaften, enthält viele Antioxidantien und zieht gut in die Haut ein, ohne einen öligen Film zu hinterlassen.

Das Argan-Gesichtsöl von Dr. Scheller ist vegan, tierversuchsfrei und als Naturkosmetik zertifiziert. Es riecht leicht nach Zitrus, zieht schnell in die Haut ein und spendet trockener Haut wunderbar viel Feuchtigkeit.
Kaufen könnt ihr das Dr. Scheller Gesichtsöl zum Beispiel bei Rossmann oder über Amazon*.

Vegane Augencreme für die trockene Augenpartie

Gerade im Winter kommt es öfter vor, dass die empfindliche Haut rund um die Augen besonders trocken wird und schuppt. Das liegt daran, dass die Haut um die Augen herum dünner ist als die restliche Gesichtshaut und deshalb weniger Feuchtigkeit halten kann. Manchmal braucht sie deshalb besondere Pflege.
Meine optimale Augenpflege sollte reizarm formuliert sein, kein Parfum und keinen Alkohol enthalten, viel Feuchtigkeit spenden, nicht in den Augen brennen und gut unter Makeup funktionieren.
In der Feuchtigkeits Augenpflege von NONIQUE habe ich endlich genau so eine Augencreme gefunden. Sie enthält zu 100% natürlich Inhaltsstoffe, viele Antioxidantien und ist vegan und tierversuchsfrei. Die Feuchtigkeits Augencreme zieht schnell ein und spendet trotzdem genug Feuchtigkeit. Außerdem verträgt meine sehr empfindliche Augenpartie sie wunderbar.

Bei Bedarf tupfe ich morgens und abends eine kleine Menge davon unter die Augen und auf die Augenlider.
Die NONIQUE Feuchtigkeits Augenpflege gibt es bei dm oder über Amazon*.

Vegane Gesichtsmasken für mehr Feuchtigkeit

Wenn die Haut zum Beispiel nach einem langen Tag in der Kälte oder einem Besuch in der Sauna besonders trocken ist, benutze ich gerne eine feuchtigkeitsspendende Maske, um meine Haut wieder aufzubauen.
Gesichtsmasken sind typischerweise dafür konzipiert, besonders viele Wirkstoffe und Feuchtigkeit über einen kurzen Zeitraum in die Haut zu bringen. Allerdings gibt es auch Masken, die länger auf der Haut bleiben als ein paar Minuten, zum Beispiel so genannte Overnight-Masken. Diese werden am Abend statt einer Gesichtscreme oder einem Gesichtsöl aufgetragen und bauen die Feuchtigkeit der Haut über Nacht wieder auf.
Mit der veganen Nourishing Overnight Mask von Barefaced habe ich einen sehr feuchtigkeitsspendenden Hybriden gefunden, den ich entweder tagsüber klassisch als Maske großzügig auftrage und nach 20 Minuten wieder abnehme oder etwas sparsamer am Abend statt meines Gesichtsöls benutze. Die Maske spendet meiner trockenen Haut nachhaltig Feuchtigkeit und polstert sie über Nacht auf. Am Morgen sind Trockenheitsfältchen und schuppige Hautpartien deutlich gelindert.

Die Overnight Maske enthält antioxidative Avocado, Vitamin A und E und Kaolin-Erde und ist damit besonders gut geeignet für trockene und sensible Haut, sie ist vegan und besteht zum größten Teil aus ökologisch angebauten natürlichen Inhaltsstoffen.
Die Barefaced Nourishing Overnight Mask könnt ihr zum Beispiel auf Amazon* bekommen.

Mit dieser veganen und tierfreundlichen Gesichtspflege beuge ich nun schon seit zwei Wintern besonders trockener Haut vor und helfe meiner Haut erfolgreich dabei, glatt und geschmeidig zu bleiben.
Wie pflegt ihr eure trockene Haut im Winter und welche veganen Produkte sind eure Lieblinge? Ich freue mich auf eure Tipps und Empfehlungen!

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Vegane Makeup-Pinsel von Zoeva

Wenn es um Foundation, Lidschatten und co. geht, sind die richtigen Pinsel unverzichtbar. Wer einmal einen hochwertigen Makeup-Pinsel ausprobiert hat, weiß, welchen Unterschied ein guter Pinsel machen kann – mit den richtigen Tools gelingt der Auftrag von Makeup nicht nur einfacher und schneller, das Ergebnis wird auch ebenmäßiger und hält länger.
Aber müssen gute Kosmetikpinsel immer aus Naturhaar bestehen? Und woran erkennt man gute vegane Makeup-Pinsel ohne Tierleid?

vegane und tierversuchsfreie Kosmetikpinsel aus synthetischen Fasern

Synthetische Makeup-Pinsel als vegane Alternative zu Naturhaar

Warum Kosmetikpinsel aus Tierhaar mit erheblichem Leid für die beteiligten Tiere verbunden sind und was es für Alternativen zu Makeup-Pinseln aus Naturhaar gibt, haben wir euch neulich in unserem Artikel über die Herstellung von Kosmetikpinseln zusammengefasst. Aber sind synthetische Makeup-Pinsel tatsächlich genauso gut wie Pinsel aus Echthaar?
Unsere Erfahrung antwortet darauf laut: ja! Und vielleicht sogar besser. Denn Makeup-Pinsel aus synthetischen Fasern sind nicht nur leichter zu pflegen und zu reinigen als Echthaarpinsel, sie sind auch langlebiger und optimal für Allergiker geeignet. Und dann sind sie auch noch vegan. Was will man mehr?

Unsere liebsten veganen Makeup-Pinsel im Vergleich

Herauszufinden, welche Pinsel aus veganen Synthetikfasern bestehen und welche aus Tierhaar ist nicht immer ganz leicht. Nicht alle Hersteller machen diesbezüglich Angaben. Und einige bieten sowohl Kosmetikpinsel aus Naturhaar als auch welche aus synthetischen Fasern an. Falls ihr euch also bei einem bestimmten Pinsel nicht sicher seid, fragt am Besten direkt beim Hersteller an.
Um euch die Auswahl eurer tierfreundlichen und veganen Makeup-Pinsel etwas zu erleichtern, haben wir in dieser Artikelreihe unsere Lieblinge für euch gesammelt. Ob Lidschattenpinsel, Blush Brush oder Foundation Buffer – diese Pinsel sind alle vegan und tierversuchsfrei.
Unser heutiger Ehrengast heißt…
Zoeva!

vegane tierversuchsfreie Makeup Pinsel von Zoeva

Zoeva – vegane Makeup-Pinsel, die mit den ganz Großen mithalten

Als ich zum ersten Mal in hochwertige Makeup-Pinsel investiert habe, fiel meine Wahl auf das Vegan Prime Set von Zoeva. Das ist inzwischen über sechs Jahre her und die Liebe zu Zoeva-Pinseln ist immer noch so groß wie am ersten Tag.
Von der Marke Zoeva habt ihr bestimmt auch schon mal gehört. Überall liest und hört man Lobeshymnen auf die Makeup-Pinsel von Zoeva – aber was macht diese Pinsel so besonders gut?

  1. Die Qualität & Verarbeitung

    In den sechs Jahren, die mich meine Zoeva-Pinsel nun schon begleiten, haben sie einiges mitgemacht. Tägliche Benutzung, viele Reisen in der Kosmetiktasche, unzählige Waschgänge und ein paar Stürze im Badezimmer. Und trotzdem sehen sie aus wie neu, fühlen sich immer noch an wie am ersten Tag und zaubern noch immer die selben Ergebnisse beim Schminken. Kein einziger meiner Zoeva-Pinsel verliert Haare, rostet oder fällt auseinander.
    Qualitativ können Kosmetikpinsel von Zoeva also definitiv mit hochpreisigen Luxusmarken mithalten. Die veganen Pinsel sind wunderbar dicht, extrem weich, sehr stabil verarbeitet und lassen sich spielend leicht reinigen. Sie halten ewig, ohne an Qualität einzubüßen und liegen wunderbar in der Hand.

  2. Das Ergebnis

    Beim ersten Benutzen meiner Zoeva-Pinsel hat es mich buchstäblich umgehauen. Zwar waren meine bisherigen Makeup-Pinsel nicht schlecht, aber so schöne und gleichmäßige Ergebnisse wie mit den veganen Pinseln von Zoeva habe ich nicht erwartet.
    Die Pinsel nehmen sowohl Puderprodukte wie Lidschatten und Blush als auch Creme und Flüssigfoundation sehr gut auf und – noch wichtiger – geben das Produkt auch wunderbar gleichmäßig wieder ab. Jeder Pinsel ist unterschiedlich und tut genau das, was er soll! Foundation einarbeiten, Lidschatten verblenden, Augenbrauen definieren. Und das ohne Streifen, ohne Flecken und ohne harte Kanten. Wofür ich vorher eine halbe Stunde gebraucht habe, ist mit diesen Pinseln in 15 Minuten erledigt.

  3. Die Auswahl

    Das vegane Pinselsortiment von Zoeva ist im Vergleich zu anderen Herstellern riesig. Aktuell bietet Zoeva 62 verschiedene vegane Makeup-Pinsel für jeden erdenklichen Zweck an. Vom Powder Brush und dem Kabuki, über den Brow Liner und den Highlighter Pinsel bis hin zum Contouring Pinsel oder Fan Brush – von Zoeva gibt es quasi alles. Und das dann auch noch in verschiedenen Designs und Ausführungen, zum Beispiel in der Bamboo Collection oder dem Rose Golden Set.
    Abgesehen davon bietet Zoeva verschiedene vegane Makeup-Pinsel-Sets an, die oft sehr viel günstiger sind als der Einzelkauf.

  4. Der Preis

    Preislich gesehen liegen Makeup-Pinsel von Zoeva im Mittelfeld zwischen Drogerie und High End. Und damit sind sie für ihre Qualität überraschend günstig! Denn mit den teuren Luxuspinseln können sie definitiv mithalten – sowohl in der Lebensdauer als auch im Ergebnis.
    Einzelne Pinsel kosten zwischen 8,50 (zum Beispiel für den Wing Liner) und 21,80 Euro (für den Bamboo Face Definer), vegane Pinselsets zwischen 70 Euro (zum Beispiel für das Vegan Brush Set – 8 Pinsel) und 90 Euro (für das limitierte vegane Opulence Brush Set in Bordeaux – 10 Pinsel).

  5. Vegan & tierversuchsfrei

    Wer auf der Suche nach veganen und tierversuchsfreien Makeup-Pinseln ist, wird bei Zoeva definitiv fündig. Zoeva bietet insgesamt 62 verschiedene vollständig vegane Kosmetikpinsel aus Synthetikfasern an. Außerdem sind alle Produkte von Zoeva garantiert tierversuchsfrei. Der Freude an veganen und tierversuchsfreien Makeup-Pinseln mit gutem Gewissen steht hier also nichts mehr im Weg.

Und gibt es denn überhaupt nichts Negatives über Pinsel von Zoeva zu sagen?
Ich habe wirklich lange überlegt. Aber mir fällt partout nichts ein. Ich bin durch und durch glücklich mit meinem Vegan Brush Set und hoffe, dass es noch weitere sechs Jahre lang jeden Tag für Freude vor dem Spiegel sorgt. Oder vielleicht sogar für zehn Jahre. Oder für 15…?

Makeup-Pinsel aus Naturhaar – wo kommen die Haare her?

Obwohl es heutzutage viele gute synthetische Alternativen zu Make-Up-Pinseln aus echtem Tierhaar gibt, sind Naturhaar-Pinsel für Kosmetik und Makeup immer noch weit verbreitet. Aber von welchen Tieren kommen die für Naturhaar-Pinsel genutzten Haare? Und wie genau werden die Haare gewonnen und verarbeitet?

Von welchen Tieren kommen die Haare für Make-Up-Pinsel aus Naturhaar?

synthetische vegane Makeup Pinsel

Für die Herstellung von Kosmetikpinseln aus Naturhaar werden überwiegend Haare, Borsten und Fell von Wildtieren wie Dachs, Iltis, Wiesel, Bär oder von Wildschweinen verwendet. Aber auch Haare von domestizierten Tieren wie Pferde, Schweine, Ziegen oder Rinder werden genutzt. Besonders gefragt sind hierbei die Rückenhaare der kleineren Wirbeltiere wie Dachs und Iltis, Haare von den Ohrrändern von Rindern und Ziegen sowie die Schweif- und Mähnenhaare von Pferden.

Wie werden die Haare für Kosmetikpinsel aus Naturhaar gewonnen?

Der größte Anteil der in der Herstellung von Make-Up-Pinseln aus Echthaar verwendeten Tierhaare stammt aus dem asiatischen Raum und wird oft aus China, Russland und Korea importiert. Die genauen Bedingungen, unter denen die Haare dort gewonnen werden, bleiben dabei oft unklar.
Insbesondere bei der Gewinnung von Haaren von Wildtieren ist die wohl verbreitetste Methode, die Tiere in der Wildbahn mit Hilfe von Fangschlingen und Fangeisen einzufangen und später zur Gewinnung ihrer Haare zu töten.
Diese Methode ist für die Wildtiere meist mit langwierigen Schmerzen verbunden, da die verwendeten Fallen die Tiere zwar nicht sofort töten, ihnen aber schwere Verletzungen zufügen. Oft kommt es vor, dass die Tiere stunden- oder tagelang mit Knochenbrüchen, Frakturen oder Fleischwunden in den Fallen liegen, bis sie sterben oder eingesammelt werden.

Eine weitere Quelle für Tierhaare zur Herstellung von Kosmetikpinseln sind Kürschnereien. Hier werden Kleintiere wie Nerze, Wiesel und Dachse oft ausschließlich zu dem Zweck gezüchtet, von ihnen Leder und Fell zu gewinnen. Die Tiere verbringen ihr Leben meist in Gefangenschaft und werden im Erwachsenenalter getötet und gehäutet.
Die dabei anfallenden Nebenprodukte wie Haare und Borsten werden dann zur Herstellung von Pinseln und Bürsten weiterverkauft.
Auch diese Methode der Gewinnung von Naturhaar für Make-Up-Pinsel ist für die Tiere mit erheblichem Stress, Leid und Schmerzen verbunden und führt letztendlich zu ihrem Tod.

Auch Schlachthöfe für domestizierte Schlachttiere wie Rinder und Schweine liefern den Herstellern von Naturhaar-Pinseln oft Nebenprodukte zur Weiterverarbeitung. Insbesondere die Borsten vom Rücken von Schweinen und von Rinderohren werden hier verwendet. Auch wenn es sich hier um Nebenprodukte handelt und die Tiere nicht ausschließlich zur Gewinnung ihrer Haare getötet werden, ist das Leben der Tiere auch hier meist geprägt von den Qualen der Massentierhaltung und selten artgerecht.

Makeup Pinsel aus Naturhaar

Welche veganen Alternativen gibt es zu Make-Up-Pinseln aus Naturhaar?

Glücklicherweise gibt es mittlerweile eine große Auswahl an alternativen Rohstoffen zur Herstellung von qualitativ hochwertigen Kosmetikpinseln, für die kein Tier leiden muss.
Die meisten veganen Pinsel für Makeup und co. bestehen heutzutage aus synthetischen Borsten. Diese werden überwiegend aus verschiedenen künstlichen Polyamiden wie Nylon, Perlon oder Tynex hergestellt. Besonders weich und flexibel sind hierbei Carbon-Fasern aus Polyester.
Durch ihre synthetischen Fasern sind solche Kosmetikpinsel aus Kunststoff nicht nur vegan sondern auch günstiger in der Herstellung, langlebiger und weniger empfindlich als Naturhaarpinsel. Außerdem sind sie optimal für Allergiker geeignet und lassen sich besonders gut reinigen.

Sehr viel weniger verbreitet in Pinseln für Makeup und Kosmetik sind planzliche Fasern wie Sisal, Kokos oder Fasern der Agavenpflanze, so genanntes Fibre. Aufgrund ihrer rauhen Oberflache, dem verhältnismäßig großen Durchmesser und eher kurzen Lebenszeit, kommen solche Fasern allerdings überweigend in Haushaltsbürsten wie Schuh- und Gemüsebürsten und im Malbedarf zum Einsatz und sind für die Herstellung von Kosmetikpinseln meist eher ungeeignet.

Eine weitere Alternative zum klassischen Kosmetikpinsel aus Tierhaar sind Makeup-Schwämme. Diese kommen in verschiedenen Größen und Ausführungen vor allem zum Auftragen von Cremeprodukten und flüssigem Makeup wie zum Beispiel Foundation zum Einsatz, können aber auch für Lidschatten und Puderprodukte verwendet werden.
Solche Makeup Schwämme bestehen meist aus einem latexfreien, dichten und elastischen Kunststoffmaterial und sind deshalb zwar für Allergiker genauso geeignet wie synthetische Pinsel, lassen sich allerdings etwas schwieriger reinigen als Pinsel.

Woher bekomme ich vegane Makeup-Pinsel?

Kosmetikpinsel aus veganen Synthetikfasern sind mittlerweile zum Glück weit verbreitet und oft sogar preiswerter als Make-Up-Pinsel aus tierischen Materialien.
Viele gängige Drogerien wie dm und Rossmann bieten vegane Makeup Pinsel an. Die meisten Pinsel der Eigenmarken ebelin (dm) und for your beauty (Rossmann) sind vegan und tierversuchsfrei und haben dabei ein gutes Preis-Leistungs-Verhätnis.
Auch die Kosmetikpinsel von Real Techniques sind vegan und mittlerweile bei dm erhältlich.
In den meisten Parfümerien und Onlineshops gibt es mittlerweile eine große Auswahl an veganen Kosmetikpinseln. Besonders empfehlenswert sind hier die veganen Makeup-Pinsel von Zoeva und Sigma.
Mehr über die besten veganen Pinsel für Makeup und co. könnt ihr in unserem Produktvergleich zum Thema Kosmetikpinsel lesen.

Mein Umstieg auf tierversuchsfreie Kosmetik

Umstieg auf tierfreundliche und vegane Kosmetik
Vielleicht spielst auch du gerade mit dem Gedanken, dich von im Tierversuch getesteten Kosmetik- und Pflegeprodukten zu verabschieden oder bist schon dabei, dein Bad langsam mit neuen tierversuchsfreien Lieblingsprodukten zu füllen?
Oder du bist auf der Suche nach Denkanstößen und Informationen zum Thema Tierversuche und dem Umstieg auf tierversuchsfreie Kosmetik?
Dann bist du hier richtig. In diesem Artikel möchte ich euch von meiner Reise hin zu tierversuchsfreier und überwiegend veganer Kosmetik und Pflege erzählen, euch ein paar Tipps geben, um den Umstieg einfacher und unkomplizierter zu machen und euch ermutigen, einfach anzufangen. Es lohnt sich. Versprochen.

Warum ich lange nicht auf tierversuchsfreie Kosmetik umgestiegen bin

Die Begeisterung für Hautpflege, Inhaltsstoffe und Makeup begleitet mich schon seit über fünf Jahren. Mein Fokus lag dabei lange Zeit hauptsächlich auf den verschiedenen Inhaltsstoffen, ihrem Nutzen oder Nicht-Nutzen. Ich habe viele verschiedene Produkte ausprobiert und mich an ihnen erfreut. An den Produktionsprozess dahinter oder an eventuelles Leid hinter diesen Produkten habe ich dabei nur selten gedacht. Leider.
Das lag zum Teil an meiner Unwissenheit in Bezug auf das Thema Tierversuche. Ich dachte lange Zeit, dass Tierversuche heutzutage doch sicher nur noch in der Pharmaindustrie zum Einsatz kommen und dass Kosmetik und Makeup doch sicher nicht mehr an Tieren getestet wird. Damit lag ich leider weit daneben.
Zum Teil lag es aber auch an einer Reihe von Bedenken, die ich in Bezug auf den Umstieg hatte. In meiner Vorstellung waren tierversuchsfreie und vegane Produkte teuer und schwer zu bekommen. Abgesehen davon wollte ich natürlich auch nicht auf meine Lieblingsprodukte verzichten.
Dass ich mit all meinen Bedenken falsch lag, hat sich vor etwa zwei Jahren herausgestellt.

Warum ich doch auf tierversuchsfreie Komsetik umgestiegen bin

Vor mittlerweile zwei Jahren habe ich angefangen, mein Konsumverhalten sehr kritisch zu hinterfragen und es zu reduzieren. Ich habe angefangen, mich zu fragen, wo diese Produkte, die ich kaufe, eigentlich herkommen, wie sie produziert werden und was das für Menschen und Umwelt bedeutet.
Seit dem kaufe ich sehr viel bewusster ein, habe meinen Besitz stark reduziert und achte auf die Produktionsprozesse hinter meiner Kleidung, meinen Möbeln und auch meiner Kosmetik. Und seit dem fühle ich mich sehr viel freier und wohler in meiner Haut.
Auch mit dem Thema Tierversuche habe ich mich in dieser Zeit sehr intensiv auseinandergesetzt. Wochenlang habe ich recherchiert, was Tierversuche eigentlich sind, warum sie immer noch durchgeführt werden, was es für Alternativen zu Tierversuchen gibt und wie ich Produkte ohne Tierversuche erkenne. Die Ergebnisse meiner Recherchen habe ich auf meiner Homepage mit euch geteilt, um euch den Einstieg in das Thema so leicht wie möglich zu machen.
Während meiner Recherche habe ich gelernt, dass viele meiner anfänglichen Bedenken in Bezug auf den Umstieg auf tierversuchsfreie und vegane Komsetik gar nicht zutreffen.

Meine anfänglichen Bedenken vor dem Umstieg auf tierversuchsfreie Kosmetik

  1. Es ist kompliziert und zeitaufwendig, tierversuchsfreie Kosmetik zu recherchieren.

    Nach den ersten Stunden meiner Recherche hatte ich bereits einen recht guten Überblick darüber, welche Hersteller Tierversuche durchführen und welche nicht. Hierzu habe ich hauptsächlich die Positivliste von PETA, den Blog von Erbse (an dieser Stelle eine große Empfehlung) und diverse Zertifizierungen und Labels für vegane Kosmetik und Naturkosmetik zu Rate gezogen. Auch bieten viele Onlineshops mittlerweile eine relativ verlässliche Kennzeichnung von veganen tierversuchsfreien Produkten in ihren Artikelbeschreibungen an.
    Mittlerweile weiß ich im Schlaf, welche Hersteller für mich in Frage kommen und welche nicht. Wenn mir eine neue Marke über den Weg läuft, frage ich die oben genannten Quellen oder auch direkt beim Hersteller an.

  2. Vegane und tierversuchsfreie Kosmetik ist teurer als konventionelle Kosmetik.

    Auch das trifft zum Glück meistens nicht zu. Während meiner Recherche habe ich herausgefunden, dass die Eigenmarken der gängigen Drogerien in Deutschland tierversuchsfrei sind. Auch bietet die Drogerie mittlerweile viele vegane Produkte und günstige Naturkosmetik an. Diese Produkte sind meist entsprechend zertifiziert und deshalb beim Einkauf schnell und gut zu erkennen.
    Abgesehen von der Drogerie gibt es auch in Supermärkten günstige tierversuchsfreie Produkte (zum Beispiel die REWE-Marken) und viele Parfümerien bieten ebenfalls verhältnismäßig günstige Kosmetik ohne Tierversuche an (zum Beispiel die Douglas-Eigenmarken).

  3. Tierversuchsfreie und vegane Kosmetik ist schwer zu bekommen.

    Meine Angst, bei einem Umstieg alle Produkte im Internet bestellen zu müssen oder nur noch in bestimmten Läden einkaufen zu können, hat sich ebenfalls nicht bewahrheitet. Die gängigen Drogeriemärkte in Deutschland dm, Rossmann und Müller bieten eine große Auswahl tierversuchsfreier und teilweise veganer Kosmetik und Pflege an. Abgesehen von bestimmten Supermärkten und Parfümerien gibt es mittlerweile kaum noch einen Onlineshop, der keine tierversuchsfreien Produkte führt. Einige haben sich sogar auf vegane Kosmetik spezialisiert. Die meisten Shops zeichnen vegane Produkte mittlerweile als solche aus und man kann danach seine Suche filtern.

Wie ich mit meinem Umstieg auf tierversuchsfreie Kosmetik angefangen habe

 Umstieg auf tierfreundliches veganes Duschgel
Nach meinen Recherchen stand für mich fest – kein Tier soll für meine Körperpflege und meine Freude an Kosmetik leiden oder sterben müssen. Es gibt offenbar genügend Alternativen. Die wollte ich jetzt finden. Dazu habe ich so angefangen:

  1. Welche meiner Produkte sind tierversuchsfrei und welche sind vegan?

    Ich bin meine Kosmetik- und Pflegeprodukte durchgegangen und habe mir aufgeschrieben, welche davon nicht tierversuchsfrei sind und welche nicht vegan sind. Für diese Produkte wollte ich also eine tierfreundliche Alternative finden.
    Dabei sind mir schon viele tierversuchsfreie Marken aufgefallen, die ich gerne benutze und die als Alternative für an Tieren getestete Pflegeprodukte in Frage kamen.

  2. Aufbrauchen von im Tierversuch getesteter Kosmetik

    Die Teile meiner Körper-, Gesichts- und Haarpflege, die an Tieren getestet wurden, habe ich mir im Bad ganz nach vorne gestellt, um sie gezielt aufzubrauchen, bevor ich einen tierversuchsfreien Ersatz kaufe. Einfach wegwerfen und verschwenden wollte ich die Teile natürlich nicht, gekauft hatte ich sie ja schon und damit nicht tierfreundliche Hersteller bereits unterstützt.
    Wenig oder gar nicht benutzte Produkte habe ich teilweise an Freunde und Familie verschenkt und an ein Frauenhaus in der Nähe gespendet.

  3. Ersetzen von im Tierversuch getesteten Produkten durch tierversuchsfreie Alternativen

    Nach und nach habe ich so die an Tieren getesteten Pflegeprodukte aus meinem Bad verbannt und durch tierfreundliche und möglichst vegane Alternativen ersetzt. Um Fehlkäufe zu vermeiden habe ich vor dem Kauf eines neuen Produktes die Inhaltsstoffe via Codecheck recherchiert, mir oft auch Reviews durchgelesen und Empfehlungen geholt, um ein Pflegeprodukt zu finden, das zu mir, meiner Haut und meinen Haaren passt. Dabei habe ich viele neue Lieblingsprodukte gefunden, die ich oft noch viel lieber mag als das ersetzte Produkt.

  4. Freunde und Familie informieren

    Von meinem Plan, nur noch tierversuchsfreie und möglichst vegane Kosmetik zu verwenden habe ich auch meinen engen Freunden und meiner Familie erzählt, um möglichst keine Kosmetik geschenkt zu bekommen, die an Tieren getestet wurde.
    Falls ich doch mal etwas geschenkt bekomme, was ich aufgrund von Tierversuchen oder tierischen Inhaltsstoffen nicht verwenden möchte, versuche ich es zurückzugeben. Wenn das nicht funktioniert, verschenke ich das Teil weiter oder spende es.

  5. Liste mit Lieblingsmarken ohne Tierversuche

    Von Anfang an führe ich eine eigene kleine Liste mit Herstellern und Marken, die keine Tierversuche durchführen und auf die ich immer wieder gerne zurückgreife, wenn ich ein neues Pflegeprodukt brauche. So vermeide ich Verwirrung beim Einkaufen und oft auch Fehlkäufe. Trotzdem macht es mir immer noch Spaß, etwas ganz Neues auszuprobieren, so lange keine Tierversuche im Spiel sind.

Meine Fazit zum Umstieg auf tierversuchsfreie Kosmetik und Pflege

Trotz meiner anfänglichen Bedenken bezüglich des Umstiegs auf tierversuchsfreie Kosmetik, bin ich im Nachhinein sehr froh, diesen Schritt gemacht zu haben. Die Umstellung war dank vieler guter Quellen im Internet und meiner eigenen kleinen Positivliste sehr viel einfacher und unkomplizierter als gedacht. Mittlerweile weiß ich beim Einkauf genau, welche Marken für mich in Frage kommen und ich habe nicht das Gefühl, durch meinen Umstieg etwas zu verpassen.
Im Gegenteil. Ich fühle mich seit meiner Entscheidung, nur noch tierversuchsfreie Kosmetik zu kaufen, sehr viel wohler mit meinem Konsumverhalten in Bezug auf Kosmetik und Pflege und habe jeden Tag ein gutes Gefühl vor dem Spiegel.
Mein nächstes Ziel wird der vollständige Umstieg auf vegane Kosmetik und veganes Makeup. Ich bin sehr zuversichtlich, dass auch dieser Umstieg so gut klappen wird.