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Kategorie: Tierversuchsfreie Gesichtspflege

Warum ist täglicher Sonnenschutz wichtig?

Wenn ich meinen Freunden oder Verwandten erzähle, dass ich täglich eine Gesichtscreme mit einem hohen Lichtschutzfaktor benutze, werde ich meist nur komisch angeguckt und gefragt, ob ich denn nicht gemerkt habe, dass wir grade Winter haben.
Aber ein guter Sonnenschutz ist nicht nur an langen Tagen am Strand und im Hochsommer wichtig.
Warum es unserer Haut gut tut, wenn wir sie jeden Tag mit Sonnencreme schützen und wie wir damit Hautalterung und Hautschäden vorbeugen können, lest ihr in diesem Artikel.

Was ist Sonnenstrahlung eigentlich?

Sonnenlicht besteht aus elektromagnetischen Wellen. Innerhalb eines Spektrums von etwa 400nm bis 700nm (Nanometer) sind diese Wellen für das menschliche Auge als Licht sichtbar. Allerdings gibt es auch einen für den Menschen unsichtbaren Teil der Sonnenstrahlung – die so genannten UV-Strahlen. Diese Strahlen sind für die menschliche Haut potentiell gefährlich, da sie unterschiedlich tief in die Hautschichten eindringen und dort bestimmte Reaktionen auslösen können.

Wie wirkt UV-Strahlung auf die Haut?

Man unterscheidet im Allgemeinen zwischen der so genannten UV-A-Strahlung und der UV-B-Strahlung.
Die UV-A-Strahlung hat eine Wellenlänge von etwa 320 – 400nm und wirkt in den tieferen Hautschichten bis hin zur Lederhaut. Dort kann sie, wenn man ihr zu lange ausgesetzt ist, die hauteigenen Kollagenfasern schädigen. Kollagen ist in unserer Haut vor allem dafür wichtig, das Hautgewebe elastisch, prall und gut durchfeuchtet zu halten. Wenn unsere Haut also einer zu großen Menge an UV-A-Strahlung ausgesetzt ist, führt das zu einem Elastizitätsverlust, Faltenbildung und vorzeitiger Hautalterung.
Außerdem erhöht die regelmäßige Einwirkung von UV-A-Strahlung das Risiko, an Melanomen – dem so genannten schwarzen Hautkrebs – zu erkranken.
UV-B-Strahlung hat mit 280 – 320nm eine etwas kürze Wellenlänge als UV-A-Strahlung und dringt deshalb nicht so tief in die Haut ein. In der Oberhaut regt die UV-B-Strahlung die Produktion von Melanin an, was zur Bräunung der Haut führt. Setzt man sich über einen längeren Zeitraum einer zu starken UV-B-Strahlung aus, kann das allerdings zum klassischen Sonnenbrand führen. Hierbei kommt es in der Oberhaut zu einer Entzündungsreaktion, die sich durch Rötungen, Blasenbildung und schmerzhafte Schwellungen äußert.

Wie schützt sich die Haut gegen UV-Strahlung?

Glücklicherweise kann sich unsere Haut in einem gewissen Rahmen ganz gut gegen schädliche UV-Strahlung wehren. Je nach Hauttyp reflektiert die oberste Schicht unserer Haut – die Hornhaut – einen gewissen Anteil der UV-Strahlung, der sie ausgesetzt ist. Je dicker die Hornhaut, desto mehr UV-Strahlen kann sie reflektieren. Und je mehr UV-Strahlen die Haut abbekommt, desto dicker wird die Hornhaut – eine so genannte Lichtschwiele entsteht. Damit versucht unsere Haut, eine Schutzbarriere gegen UV-Strahlen aufzubauen.
Ein weiterer Selbstschutzmechanismus der Haut besteht aus der Bildung von Melanin. Melanin ist für die Bräunung der Haut nach Sonneneintrahlung verantwortlich und kann einen Teil der auftreffenden UV-Strahlen aus dem Sonnenlicht filtern, bevor es die tieferen Hautschichten erreicht.
Auf diese Weise kann sich unsere Haut für einen gewissen Zeitraum selbst gegen eine moderate UV-Einstrahlung schützen. Dieser Selbstschutz hält allerdings je nach Hauttyp nur für etwa 5 bis 60 Minuten im Freien an, danach ist unsere Haut auf externen Sonnenschutz angewiesen, um keinen Schaden zu nehmen.

Sollte man täglich Sonnencreme verwenden?

Sobald der Zeitraum des natürlichen Selbstschutzes unserer Haut gegen UV-Strahlung erschöpft ist, fängt die Strahlung an, in unserer Haut zu wirken und dort die Alterung unserer Haut anzukurbeln. Kollagen wird abgebaut, unsere Haut verliert Feuchtigkeit, Fältchen und Pigmentflecken entstehen und das Risiko, an Hautkrebs zu erkranken, steigt.
Und zwar nicht nur an sonnigen Sommertagen. UV-Strahlung gibt es jeden Tag, auch wenn wir sie nicht sehen können. Ob bewölkt oder sonnig, ob Sommer oder Winter. Zwar ist die Stärke der UV-Strahlung im Winter durch die kurzen Tage und die Entfernung zur Sonne etwas geringer als im Sommer, aber sobald es Tageslicht gibt, gibt es auch UV-Strahlung.
Wer sich also täglich länger als ein paar Minuten im Freien aufhält, sollte seiner Haut zu Liebe jeden Tag eine Sonnencreme mit Lichtschutzfaktor 30 oder höher auf den frei liegenden Körperstellen verwenden. Einerseits um die Haut vor Alterungserscheinungen zu schützen und andererseits, um Gesundheitsrisiken zu vermeiden.

Ungeschützter Aufenthalt in der Sonne kann die Haut langfristig schädigen

Welche Sonnencreme passt zu mir? – Unterschiede zwischen physikalischen und chemischen Filtern

In Bezug auf die Wirkweise von Sonnencremes unterscheidet man zwischen Sonnencremes mit physikalischen Filtern und solchen mit chemischen Filtern.

Physikalische Filter in Sonnencreme

Sonnenschutz mit physikalischen UV-Filtern enthalten winzige Partikel wie zum Beispiel Zinkoxid oder Titanoxid, welche die eintreffende UV-Strahlung streuen und reflektieren und so ein breites Spektrum an UV-A und UV-B-Strahlung unschädlich machen. Physikalische Sonnenschutzfilter dringen dabei nicht in die Haut ein, was sie oft verträglicher macht, als chemische Filter. Sie werden allerdings dadurch auch leichter abgetragen, zum Beispiel durch Schweiß, Wasser oder Reibung. Deshalb sollte man bei der Verwendung von Sonnencremes mit physikalischen Filtern öfter nachcremen.
Ein Nachteil der physikalischen Filter in Sonnencreme ist der weiße Film, den sie auf der Haut hinterlassen können – das so genannte Weißeln. Dieser weiße Film entsteht, weil die Mikropartikel nicht nur das für den Menschen unsichtbare sondern auch das sichtbare Licht reflektieren.

Nanopartikel in Sonnencreme

Da der weiße Film auf der Haut bei der Verwendung von physikalischen Sonnenschutzfiltern oft als unangenehm empfunden wird, verwenden einige Hersteller mittlerweile so genannte Nanopartikel in Sonnenschutzprodukten. Nanopartikel sind wie Mikropartikel physikalische Filter und bestehen ebenfalls oft aus Zinkoxid oder Titanoxid. Der Unterschied im Vergleich zu Mikropartikeln ist ihre Größe. Mit einem Durchmesser von 1 – 100nm sind sie deutlich kleiner als Mikropartikel.
Der Vorteil von Nanopartikeln in physikalischem Sonnenschutz ist, dass die geringere Größe der Partikel dazu führt, dass nur noch die UV-Strahlung reflektiert wird und somit kein weißer Film mehr sichtbar ist.
Allerdings ist bisher ungeklärt, ob Nanopartikel aufgrund ihrer geringen Größe in die Haut eindringen und sich im Körper ablagern können. Insbesondere für strapazierte, geschädigte oder sehr trockene Haut mit geschwächter Hautbarriere werden Sonnenschutzprodukte mit Nanopartikeln nicht empfohlen.
Sonnencremes, die solche Nanopartikel enthalten, müssen in den Inhaltsstofflisten explizit darauf hinweisen.

Chemische Filter in Sonnencreme

Sonnenschutz mit chemischen Filtern enthält meist Stoffe, die aus Salizylsäure, Campher oder Zimtsäure gewonnen werden. Diese Stoffe absorbieren die kurzwelligen und energiereichen UV-Strahlen und wandeln sie in langwellige Wärmestrahlung um, welche der Haut nicht mehr schaden kann.
Im Gegensatz zu physikalischen Filtern ziehen chemische Filter in die Haut ein, um dort wirken zu können. Deshalb ist es bei der Verwendung von chemischen Sonnenschutzfiltern wichtig, die Sonnencreme mindestens 30 Minuten vor dem Aufenthalt im Freien zu verwenden.
Zwar kann man chemische Filter nicht ganz so leicht versehentlich abwischen wie physikalische Filter, allerdings zersetzen sie sich mit der Zeit, während sie ihre Arbeit tun und die UV-Strahlen absorbieren. Deshalb ist es auch bei Sonnenschutz mit chemischen Filtern wichtig, regelmäßig nachzucremen.

Mit einer Sonnencreme mit ausreichendem Lichtschutzfaktor ist die Haut den ganzen Tag vor vorzeitiger Hautalterung geschützt

Der Lichtschutzfaktor – wie hoch sollte er sein?

Der so genannte Lichtschutzfaktor (LSF) oder auch sun protection factor (SPF) auf Sonnencreme und anderen Sonnenschutzprodukten gibt an, um welchen Faktor sich die Zeitspanne, in welcher die Haut gegen Sonnenschäden geschützt ist, bei Anwendung des Produktes verlängert. Um diese Zeitspanne zu berechnen, wird die natürliche Eigenschutzzeit der Haut mit dem Lichtschutzfaktor multipliziert. Die Zeit, in der sich unsere Haut selbst gegen UV-Strahlung aus Sonnenlicht schützen kann, ist abhängig vom Hauttyp und variiert zwischen etwa 5 Minuten bei sehr heller Haut und etwa 60 Minuten bei dunkler Haut.
Ein Mensch mit eher heller Haut und einer Eigenschutzzeit von 15 Minuten könnte sich also theoretisch mit Verwendung einer Sonnencreme mit LSF 30 450 Minuten (7,5 Stunden) im Freien aufhalten, ohne dass Hautschäden entstehen.
Damit über diesen Zeitraum auch tatsächlich ein guter Schutz vor UV-Strahlen besteht, muss allerdings eine ausreichende Menge an Sonnencreme aufgetragen werden. Als Richtwert gilt hier eine Menge von 2 Mikrogramm Sonnencreme pro Quadratzentimeter Haut. Für das Gesicht entspräche das etwa einer Menge von zwei Fingerlängen Sonnencreme.
Wird weniger Sonnencreme verwendet, verringert sich die Zeit, in der die Haut geschützt ist. Auch ist bei Sonnencremes mit physikalischen Filtern darauf zu achten, dass nach einem Bad oder schweißtreibenden Aktivitäten nachgecremt werden sollte.
Für den täglichen Sonnenschutz – insbesondere im Gesicht – empfehlen sich deshalb Sonnencremes mit einem Lichtschutzfaktor von 30 oder höher. Im Sommer oder im Strandurlaub und bei besonders heller Haut ist auch ein Lichtschutzfaktor von bis zu 50 oder mehr empfehlenswert, um die Haut den ganzen Tag vor UV-Strahlung und damit einhergehender Hautalterung und langfristigen Hautschäden zu schützen.

5 Inhaltsstoffe in Kosmetik, die unserer Haut schaden können

Ob Gesichts-, Körper- oder Haarpflege – jedes Kosmetikprodukt besteht aus einer mehr oder weniger umfangreichen Liste an Inhaltsstoffen. Und jede Substanz, die unsere Haut berührt, wirkt auf irgendeine Weise auf sie. Viele Inhaltsstoffe haben eine positive Wirkung auf unsere Haut, die meisten schaden ihr zumindest nicht. Aber es gibt auch eine Reihe von schlechten Inhaltsstoffen in Kosmetik, die man vermeiden sollte. Entweder weil sie gesundheitsschädlich sein können, Allergien auslösen oder krebserregend wirken können oder die Hautalterung beschleunigen.
In diesem Beitrag möchte ich euch 5 Inhaltsstoffe vorstellen, auf die ihr in euren Pflegeprodukten eurer Haut zu Liebe lieber verzichten solltet und euch erklären, warum sie schlecht für eure Haut sein können.

vergällter Alkohol

Alkohole sind in unterschiedlichen Formen in vielen Kosmetika enthalten. Insbesondere in Naturkosmetik kommen sie oft als Konservierungsmittel oder Fettlöser zum Einsatz, um auf synthetische Lösungsmittel und Parabene verzichten zu können. Das ist prinzipiell eine gute Sache, denn Parabene sind nicht unumstritten und stehen noch immer im Verdacht, krebserregend wirken zu können. Außerdem sind sie sehr viel schädlicher für die Umwelt als Alkohole.
Problematisch wird Alkohol als Inhaltsstoff in unserer Hautpflege dann, wenn es sich um vergällten Alkohol handelt. Dieser ist sehr viel günstiger als die unvergällte Variante des Alkohols, weil er nicht unter die Alkoholsteuer fällt. Das Vergällen von Alkoholen geschieht mit Hilfe von Phthalaten, welche über die Haut aufgenommen werden können. Dort können sie die Zellstruktur der Haut schädigen, die Hautalterung beschleunigen, die Haut austrocknen und sogar die Fruchtbarkeit beeinträchtigen.
Vergällter „schlechter Alkohol“ zählt also zu den schlechten Inhaltsstoffen, auf die man möglichst verzichten sollte. Es gibt aber glücklicherweise auch „guten Alkohol“, so genannte Fettalkohole. Diese werden aus pflanzlichen Fettsäuren gewonnen und wirken als Weichmacher und Verdicker in vielen Pflegeprodukten. Fettalkohole wirken auf unsere Haut nicht reizend, halten sie weich und geschmeidig und sind nicht komedogen. Fettalkohole sind als Inhatsstoff in der Hautpflege den vergällten oder denaturierten Alkoholen also vorzuziehen.

Wie erkenne ich „gute“ und „schlechte“ Alkohole?

Wenn man sich die Inhaltsstoff-Listen auf Kosmetikprodukten anguckt, stößt man schnell auf viele für den Nicht-Chemiker unverständliche Begriffe. Allein Alkohole können unter 12 verschiedenen Bezeichnungen auftauchen. Welche davon sind jetzt aber die guten Fettalkohole und welche die schlechten Alkohole?

Zu den guten Alkoholen gehören:

Behenyl Alcohol, Cetearyl Alkohol, Cetyl Alcohol, Lanolin Alcohol, Stearyl Alcohol

Zu den schlechten Alkoholen gehören:

Alcohol denat., Benzyl Alcohol, Ethanol, Ethyl Alcohol, Isopropyl Alcohol, Methanol, SD Alcohol

Außer auf schlechte Alkohole solltet ihr in diesem Zusammenhang auch auf alles verzichten, was „Phthalate“ im Namen hat, wie zum Beispiel Butyl Benzyl Phthalate oder Diethyl Phthalate.

Wenn eure Haut sensibel auf denaturierte Alkohole reagiert und ihr sie vor unnötiger Reizung, vorzeitiger Alterung und dem Austrocknen bewahren wollt, greift ihr also lieber zu Produkten, die Alkohole aus der ersten Kategorie enthalten.
Leider kommt es hin und wieder vor, dass gerade auf Naturkosmetik-Produkten in den Inhaltsstoff-Listen lediglich der Begriff „Alkohol“ ohne nähere Angaben auftaucht. Hierbei handelt es sich leider oftmals um den günstigeren vergällten Alkohol. Wenn ihr ganz sicher gehen wollt, fragt ihr in diesem Fall lieber direkt beim Hersteller nach, um welchen Alkohol es sich genau handelt.

Parfüme und synthetische Duftstoffe

Ein weiterer potentiell schädlicher Inhaltsstoff, der in vielen Kosmetik- und Pflegeprodukten vorkommt, ist Parfum. Parfüme oder auch synthetische Duftstoffe werden oft in Cremes, Seren, Shampoo oder Lotion eingesetzt, um dem Produkt einen angenehmen Duft zu verleihen und chemische Gerüche zu überdecken.
Synthetische Duftstoffe sowie einige aus natürlichen Substanzen extrahierte Duftstoffe können auf unsere Haut aber sehr reizend wirken, Unverträglichkeiten und sogar dauerhafte Allergien auslösen. Dies äußert sich oft in juckender, schuppender Haut, Ausschlägen, Ekzemen oder Schwellungen.

Wie erkenne ich besonders allergene Duftstoffe und Parfüme?

Einige Duftstoffe gelten als besonders allergenisierend und müssen deshalb in Inhaltsstoff-Listen gesondert deklariert werden, dürfen also nicht nur als „Parfum“ oder „planzliche Duftstoffe“ aufgeführt werden.

Zu den besonders reizenden Duftstoffen gehören unter anderem:

Citral, Eugenol, Hydroxycitronellal, Benzyl Salicylate, Cinnamal, Coumarin, Geraniol, Hydroxyisohexyl 3-Cyclohexene Carboxaldehyd, Farnesol, Butylphenyl Methylpropional, Linalool, Benzyl Benzoate, Citronellol und Limonene

Auch die natürlichen Extrakte des Eichenmooses und Baummooses (Evernia Prunastri Extract und Evernia Furfuracea Extract) gelten als besonders reizende Inhatsstoffe.
Eine vollständige Liste der potentiell allergenen deklarationspflichtigen Duftstoffe findet ihr auf dieser Inhaltsstoff-Liste von AGES.

Insbesondere wenn ihr sensible Haut habt, zu Allergien neigt oder Hautkrankheiten wie Neurodermitis oder Rosacea habt, solltet ihr auf den Inhatsstoff-Listen eurer Pflegeprodukte auf diese potentiell schädlichen Duftstoffe und Parfüme achten.

Paraffine und Mineralöle

Paraffine, Mineralöle, Erdöle oder auch Vaseline genannt, sind nicht nur aufgrund ihrer Gewinnungsverfahren schädlich für die Umwelt. Sie können auch der menschlichen Haut schaden, wenn sie regelmäßig benutzt werden.
Auf den Inhaltsstoff-Listen von Gesichts- und Körperpflege tauchen Paraffine deshalb so oft auf, weil sie als Nebenprodukt der Erdölverarbeitung ein günstiger Füllstoff sind. Paraffine und Mineralöle halten lange, ohne ranzig zu werden, lassen Pflegeprodukte glänzend und geschmeidig wirken und verbinden sich gut mit anderen Fetten.
Für unsere Haut aber sind Paraffine und Mineralöle alles andere als gut. Sie legen sich als Film auf die Haut, ziehen nicht in sie ein, verstopfen die Poren und stören so die natürlichen Atmungs- und Regenerationsprozesse der Haut. Die Haut fühlt sich dann zwar oft weich und geschmeidig an, trocknet aber von innen heraus langsam aus, weil keine wirklich nährenden Substanzen mehr in die Haut eindringen können. Dies führt dann oft zu einer gefühlten Abhängigkeit der Haut von paraffinhaltigen Pflegeprodukten.

Wie erkenne ich Mineralöle und Paraffine in Kosmetika?

Auf den Inhaltsstoff-Listen von Pflegeprodukten tauchen Paraffine und Mineralöle unter verschiedenen Namen auf.

Die gebräuchlichsten Namen für Mineralöle in Kosmetik sind:

Cera Microcristallina, Ceresin, Microcrystalline Wax, Mineral Oil, Ozokerite, Paraffinum Liquidum, Petrolatum

Von der regelmäßigen Anwendung von Paraffinen und Mineralölen ist in jedem Fall abzuraten, ganz besonders aber, wenn ihr trockene oder geschädigte Haut habt. Auch reifer Haut schaden Paraffine besonders, da sie Trockenheit und Faltenbildung verstärken können.
Als Alternative zu Mineralölen sind planzliche Öle und Fette empfehlenswert, weil diese gut von der Haut aufgenommen werden können, ohne die Hautatmung zu beeinträchtigen.

schlechte Inhaltsstoffe in Kosmetik und Pflegeprodukten können der Haut schaden

PEGs und scharfe Tenside

Waschsubstanzen, auch Tenside genannt, sorgen in den meisten Shampoos, Duschgelen und Badezusätzen für viel Schaum und eine gute und schnelle Reinigung. Sie entfernen Schmutz, Hautfett und Schweiß und hinterlassen saubere Haut und Haare. Aber Tenside sind nicht gleich Tenside. Die so genannten Polyethylenglykole (PEGs) sind synthetische Waschsubstanzen, die gerne wegen ihrer guten Reinigungswirkung und Schaumbildung eingesetzt werden. Sie sind günstig und oft der Hauptbestandteil von herkömmlichen Duschgelen und Shampoos.
Für unsere Haut sind sie deshalb schädlich, weil sie nicht nur Schmutz entfernen, sondern auch die natürliche Hautschutzbarriere schwächen, der Haut Feuchtigkeit entziehen und sie durchlässiger für Giftstoffe machen. Regelmäßige Verwendung von Kosmetika mit einem hohen Anteil an synthetischen Tensiden kann also die Haut austrocknen und sie nachhaltig schwächen. Die Folge sind trockene, spannende Haut, Juckreiz, Ekzeme oder Schuppen.

Wie erkenne ich scharfe Tenside?

Die mit Abstand schärfsten Tenside mit der größten austrocknenden Wirkung auf Haut und Haare sind die so genannten anionischen Tenside (PEGs). Die waschaktiven Verbindungen in anionischen Tensiden beinhalten meist Natrium (Sodium) oder Ammonium, was auch im Namen auf den Inhaltsstoff-Listen erkennbar ist.

Zu den anionischen Tensiden gehören zum Beispiel:

Sodium Lauryl Sulfat, Disodium Laureth Sulfosuccinate, Ammonium Lauryl Sulfat, Sodium Lauryl Sulfoacetate

Weniger austrocknend wirken die so genannten amphoteren Tenside. Zu ihnen zählen beispielsweise die so genannten Betaine und die Sultaine. Diese Namensbestandteile findet man auch in den Inhaltsstoff-Listen von Shampoo und co.

Zu den amphoteren Tensiden gehören zum Beispiel:

Cocoamidopropyl Betain, Cocoamidopropyl Hydroxysultain

Die so genannten kationischen Tenside kommen oft in Spülungen und Haarkuren, aber auch in Weichspülern und Desinfektionsmitteln vor, weil sie zwar nur eine geringe Reinigungswirkung haben, dafür aber als oberflächenglättende Filmbildner wirken. Sie wirken zwar weniger austrocknend auf die Haut als anionische Tenside, können aber dafür die Haut stärker reizen und sind biologisch sehr schlecht abbaubar.

Zu den kationischen Tensiden in Kosmetika gehören unter anderem:

Polyquaternium, Centrimonium Chlorid, Acetamidopropyl Trimonium Chloride, Quaternium, Behentrimonium Chloride

Die am hautfreundlichsten Tenside sind mit Abstand die nichtionischen Tenside. Sie bestehen oft aus Fettalkoholen und Monosacchariden, sind biologisch gut abbaubar und auch oft in Naturkosmetik zu finden. Ihre austrocknende Wirkung ist vergleichsweise gering und sie schädigen die Hautbarriere sehr viel weniger als synthetische PEGs.

Zu den nichtionischen Tensiden zählen zum Beispiel:

Coco Glucoside, Decyl Glucoside, Alkylpolyglucoside

Insbesondere wenn ihr trockene, sensible oder geschädigte Haut habt, empfiehlt es sich also, Reinigungsprodukte auf Basis von nichtionischen Tensiden zu verwenden. Diese sind nicht nur schonender zur Haut sondern auch zur Umwelt.

Diese schlechten Inhaltsstoffe solltest du in deiner Körperpflege vermeiden

Formaldehyde und Formaldehydabspalter

Formaldehyde und verschiedene Substanzen, die aus Formaldehyd abgespalten werden, kommen in Kosmetik- und Pflegeprodukten vor allem als Konservierungsstoff, Lösungsmittel und in Nagelhärtern zum Einsatz. Aber auch in Selbstbräunern und Haarpflegeprodukten finden sich Formaldehydabspalter. Besonders gern verwendet werden verschiedene Formen von Formaldehydabspaltern hierfür aufgrund ihrer Fähigkeit, besonders stabile Verbindungen zu bilden.
Wenn Formaldehyd aber in zu großen Mengen oder regelmäßig mit Haut oder Schleimhäuten in Kontakt kommt oder eingeatmet wird, kann es zu Reizungen der Atemwege, Schleimhäute und der Haut kommen. Formaldehyd kann die Hautschutzbarriere massiv stören, die Haut austrocknen und die Hautzellen angreifen. Das führt zu trockener, juckender Haut, schneller Hautalterung, Allergien, Ekzemen und teilweise sogar zu Schlaf- und Gedächtnisstörungen. Hohe Konzentrationen an Formaldehyd können zudem krebserregend wirken.

Wie erkenne ich Formaldehydabspalter in Kosmetika?

Nicht nur das eigentliche Formaldehyd ist schädlich für die Haut und die Umwelt, auch bestimmte Stoffe, die bei der Zersetzung von Formaldehyd entstehen, können den Organismus schädigen.

Solche Formaldehydabspalter sind zum Beispiel:

Diazolidinyl Urea, Dimethyl Imidazolidione, DM Hydantoin, Imidazolidinyl Urea, Methyldibromo Glutaronitrile, Quaternium-15, Sodium Hydroxymethyl Glycinate, 2-Bromo-2-Nitropropane, 5-Bromo-5-Nitro-Dioxane

In Naturkosmetik sind Formaldehyd und seine Abspalter glücklicherweise verboten, aber beim Kauf von konventionellen Selbstbräunungsprodukten, Nagelhärtern und Nagellacken sollte man auf oben genannte Stoffe achten. Vor allem dann, wenn man unter Allergien leidet, Hautkrankheiten hat oder unter Krankheiten der Atemwege leidet.

Wer langfristig auf schlechte Alkohole, allergene Duftstoffe, Paraffine, scharfe Tenside und Formaldehyde in seinen Pflegeprodukten verzichtet, tut seiner Haut und seiner Gesundheit einen großen Gefallen und vermeidet viele Ursachen trockener Haut, vorzeitiger Hautalterung und Fältchenbildung. Außerdem beugt ihr damit Kontaktallergien, Ekzemen und Atemwegserkrankungen vor und tut auch der Umwelt etwas Gutes.
Wenn ihr auf der Suche nach Inspiration zu Hautpflege ohne schlechte Inhaltsstoffe und Schadstoffe seid, hilft euch unser Artikel über vegane und tierversuchsfreie Gesichtspflege weiter.
Noch mehr Informationen über Inhalttstoffe in Kosmetik und Pflegeprodukten, ihre Wirkungen und Risiken und ihre Umweltverträglichkeit sowie eine praktische App für unterwegs gibt es auch auf Codecheck.

Vegane Gesichtspflege gegen trockene Haut

Wer wie ich hin und wieder mit den Symptomen von trockener Haut zu kämpfen hat, weiß, wie unangenehm das sein kann. Spannungsgefühl, schuppige Hautpartien und Trockenheitsfältchen sind weder angenehm noch gesund für die Haut. Wie trockene Haut entsteht, wie man ihr vorbeugen kann und mit welcher Gesichtspflege ich meiner trockenen Haut im Winter Linderung verschaffe, habe ich euch hier zusammengefasst.
Alle hier vorgestellten Lieblingsprodukte sind tierversuchsfrei und vegan.

Was ist trockene Haut und woher kommt sie?

Trockene Haut, auch Xerodermie genannt, entsteht, wenn der natürliche Feuchtigkeitshaushalt der Haut durcheinander kommt. Die Talgdrüsen unserer Haut, die unsere Haut eigentlich geschmeidig und leicht feucht halten sollen, produzieren dann zu wenig Talg, auch Sebum genannt. Das führt zu rauer, rissiger und spannender Haut.
Ursachen für ein Ungleichgewicht der hauteigenen Feuchtigkeitsregulation können neben Umwelteinflüssen wie Kälte, UV-Strahlung und trockener Raumluft auch Flüssigkeits- oder Nährstoffmangel und Alkohol- oder Nikotinkonsum sein. Auch einige Medikamente können zu trockener Haut führen. Zu guter Letzt führt auch ganz einfach das Alter oft zu trockenerer Haut, da der Feuchtigkeitsgehalt der Haut mit den Jahren nachlässt.

Vegane & tierversuchsfreie Gesichtspflege bei trockener Haut

Ich habe leider so gut wie jeden Winter mit trockener Haut zu kämpfen. Die Kälte und die Heizungsluft mag meine Haut einfach nicht. Mit den Jahren habe ich für mich eine vegane Gesichtspflege Routine zusammengestellt, die meiner trockenen Haut viel Feuchtigkeit zurück gibt und sie vor dem Austrocknen schützt. Die will ich euch hier vorstellen.

Vegane Gesichtsreinigung bei trockener Haut

Der erste Schritt meiner persönlichen veganen Gesichtspflegeroutine besteht aus einer gründlichen Reinigung. Die ist besonders wichtig, um die Haut von Makeup, Schmutz und Talg zu befreien und Unreinheiten vorzubeugen. Auch nimmt gereinigte Haut die folgenden Wirkstoffe viel besser auf als ungereinigte.

Trockene Haut vegan Abschminken

Am Abend schminke ich mich zuerst mit einem Reinigungsöl ab. Reinigungsöle sind besonders bei trockener und empfindlicher Haut empfehlenswert, weil sie Makeup entfernen, ohne die Haut mit scharfen Tensiden zusätzlich auszutrocknen.
Zum Abschminken benutze ich seit einigen Monaten das Makeup-Entferner-Öl von ZAO und kann es sehr empfehlen.
Ich gebe ein paar Tropfen Öl auf meine Hände und massiere es in mein Gesicht ein. Anschließend nehme ich das Reinigungsöl mit warmem Wasser vorsichtig ab.

Das Öl von ZAO entfernt auch wasserfestes Makeup sehr schnell und gründlich, riecht ganz leicht blumig und besteht zu 100% aus natürlichen Ölen und Inhaltsstoffen. Es ist zertifiziert vegan und aus ökologischem Anbau. Außerdem enthält es Vitamin E und viele verschiedene Pflanzen- und Nussöle, die antioxidativ und beruhigend auf die Haut wirken.
Nach der Anwendung fühlt sich meine Haut wunderbar frisch und sauber an, ohne zu spannen.
Das ZAO Makeup-Entferner-Öl gibt es beispielsweise bei Amazon* oder über ecoco.

Vegane Reinigung bei trockener Haut

Der nächste Reinigungsschritt in meiner veganen Gesichtspflege-Routine ist ein mildes Waschgel, um eventuelle Reste von Makeup und Reinigungsöl zu entfernen und meine Haut bis in die Poren zu reinigen oder am Morgen die Reste der Abendpflege zu entfernen.
Hier habe ich lange gesucht, um ein Waschgel zu finden, das gut reinigt, ohne die Haut auszutrocknen. Gefunden habe ich es nach langer Suche im Feuchtigkeits-Waschgel von NONIQUE. Das Waschgel enthält Olivenöl, Avocadoextrakte und Aloe Vera und basiert auf sanften pflanzlichen Tensiden. Es ist vegan, tierversuchsfrei und zertifizierte Naturkosmetik und duftet ganz leicht nach frischen Zitrusfrüchten.

Ich gebe eine kleine Menge Waschgel in meine Hände und schäume es auf meinem feuchten Gesicht auf, kurz einwirken lassen und dann mit warmen Wasser abspülen.
Kaufen könnt ihr das NONIQUE Feuchtigkeits-Waschgel bei dm oder über Amazon*.

Veganes Gesichtspeeling gegen trockene Haut

Gerade bei trockener Gesichtshaut ist ein regelmäßiges Peeling wichtig, um abgestorbene Hautzellen abzutragen, die Hautoberfläche zu glätten und die Aufnahme von feuchtigkeitsspendenden Wirkstoffen in die Haut zu unterstützen. Hier sollte man mit trockener Haut allerdings auf physische Peelings mit groben Peelingkörnern verzichten, da sie die sensible trockene Haut reizen und zusätzlich austrocknen können. Statt dessen sind chemische Peelings bei trockener Haut umso empfehlenswerter, da sie sanfter und gleichmäßiger peelen und gut auf der Haut wirken können. Ganz besonders geeignet bei trockener und empfindlicher Haut sind chemische Peelings auf Milchsäure Basis. Milchsäure ist eine Alpha-Hydroxy-Säure (kurz AHA), die die oberen toten Hautschichten sanft abträgt und dabei in geringen Konzentrationen sanft zur Haut ist. Mein liebstes veganes AHA-Peeling ist das 5% Lactic Acid + HA Peeling von The Ordinary. Es enthält eine sanfte Konzentration an Milchsäure, Extrakte aus tasmanischem Pfeffer, welche entzündungshemmend wirken und außerdem Hyaluron-Säure, die der Haut Feuchtigkeit zurück gibt. Ich benutze es zwei bis dreimal die Woche vor meinem Serum auf der gereinigten Haut.

Das Milchsäure-Peeling von The Ordinary ist vegan, tierversuchsfrei und frei von Silikonen und Alkohol.
Kaufen könnt ihr das 5% Lactic Acid + HA Peeling von The Ordinary entweder über Amazon* oder direkt von The Ordinary.

Vegane Gesichtspflege für mehr Feuchtigkeit – das Serum

Nach der Reinigung trage ich ein wirkstoffreiches und feuchtigkeitsspendendes Serum auf die noch etwas feuchte Haut auf. Ein Serum ist gerade bei trockener Haut unverzichtbar, weil es vollständig in die Haut einzieht und dort den Feuchtigkeitshaushalt regulieren kann. Besonders geeignet bei trockener Haut sind Seren mit feuchtigkeitsspendenden Inhaltsstoffen wie Hyaluronsäure, Aminosäuren, Aloe Vera und Antioxidatien wie zum Beispiel Vitamin E und C.
Mein liebstes veganes Serum für trockene Haut ist das Power-Serum „Buffet“ von The Ordinary. Es ist vegan, tierversuchsfrei, enthält keinen austrocknenden Alkohol und keine Silikone und ist vollgepackt mit aktiven Inhaltsstoffen, die der trockenen Haut Feuchtigkeit zurück geben.

Ich verteile ein paar Tropfen vom „Buffet“ auf meinem Gesicht und meinem Decolleté und lasse es einziehen, bevor ich mein Gesichtsöl auftrage.
Das The Ordinary „Buffet“ Serum könnt ihr entweder über Amazon* oder direkt von The Ordinary beziehen.

Vegane Gesichtspflege gegen trockene Haut – das Gesichtsöl

Nach dem Serum benutze ich ein natürliches Gesichtsöl auf Gesicht und Hals, um die Wirkstoffe des Serums einzuschließen und der trockenen Haut bei der Regulation ihres Feuchtigkeitshaushaltes zu helfen. Dafür sind natürliche Öle besonders gut geeignet, weil sie dem hauteigenen Sebum ähnlicher sind, als synthetische Inhaltsstoffe und gut von der Haut aufgenommen werden können. Außerdem enthalten Öle viele Antioxidantien, die die Haut schützen und ihr bei der Regeneration helfen.
Eines meiner liebsten veganen Gesichtsöle für trockene Haut ist das Argan-Gesichtsöl von Dr. Scheller. Arganöl ist bekannt für seine regenerativen und ausgleichenden Eigenschaften, enthält viele Antioxidantien und zieht gut in die Haut ein, ohne einen öligen Film zu hinterlassen.

Das Argan-Gesichtsöl von Dr. Scheller ist vegan, tierversuchsfrei und als Naturkosmetik zertifiziert. Es riecht leicht nach Zitrus, zieht schnell in die Haut ein und spendet trockener Haut wunderbar viel Feuchtigkeit.
Kaufen könnt ihr das Dr. Scheller Gesichtsöl zum Beispiel bei Rossmann oder über Amazon*.

Vegane Augencreme für die trockene Augenpartie

Gerade im Winter kommt es öfter vor, dass die empfindliche Haut rund um die Augen besonders trocken wird und schuppt. Das liegt daran, dass die Haut um die Augen herum dünner ist als die restliche Gesichtshaut und deshalb weniger Feuchtigkeit halten kann. Manchmal braucht sie deshalb besondere Pflege.
Meine optimale Augenpflege sollte reizarm formuliert sein, kein Parfum und keinen Alkohol enthalten, viel Feuchtigkeit spenden, nicht in den Augen brennen und gut unter Makeup funktionieren.
In der Feuchtigkeits Augenpflege von NONIQUE habe ich endlich genau so eine Augencreme gefunden. Sie enthält zu 100% natürlich Inhaltsstoffe, viele Antioxidantien und ist vegan und tierversuchsfrei. Die Feuchtigkeits Augencreme zieht schnell ein und spendet trotzdem genug Feuchtigkeit. Außerdem verträgt meine sehr empfindliche Augenpartie sie wunderbar.

Bei Bedarf tupfe ich morgens und abends eine kleine Menge davon unter die Augen und auf die Augenlider.
Die NONIQUE Feuchtigkeits Augenpflege gibt es bei dm oder über Amazon*.

Vegane Gesichtsmasken für mehr Feuchtigkeit

Wenn die Haut zum Beispiel nach einem langen Tag in der Kälte oder einem Besuch in der Sauna besonders trocken ist, benutze ich gerne eine feuchtigkeitsspendende Maske, um meine Haut wieder aufzubauen.
Gesichtsmasken sind typischerweise dafür konzipiert, besonders viele Wirkstoffe und Feuchtigkeit über einen kurzen Zeitraum in die Haut zu bringen. Allerdings gibt es auch Masken, die länger auf der Haut bleiben als ein paar Minuten, zum Beispiel so genannte Overnight-Masken. Diese werden am Abend statt einer Gesichtscreme oder einem Gesichtsöl aufgetragen und bauen die Feuchtigkeit der Haut über Nacht wieder auf.
Mit der veganen Nourishing Overnight Mask von Barefaced habe ich einen sehr feuchtigkeitsspendenden Hybriden gefunden, den ich entweder tagsüber klassisch als Maske großzügig auftrage und nach 20 Minuten wieder abnehme oder etwas sparsamer am Abend statt meines Gesichtsöls benutze. Die Maske spendet meiner trockenen Haut nachhaltig Feuchtigkeit und polstert sie über Nacht auf. Am Morgen sind Trockenheitsfältchen und schuppige Hautpartien deutlich gelindert.

Die Overnight Maske enthält antioxidative Avocado, Vitamin A und E und Kaolin-Erde und ist damit besonders gut geeignet für trockene und sensible Haut, sie ist vegan und besteht zum größten Teil aus ökologisch angebauten natürlichen Inhaltsstoffen.
Die Barefaced Nourishing Overnight Mask könnt ihr zum Beispiel auf Amazon* bekommen.

Mit dieser veganen und tierfreundlichen Gesichtspflege beuge ich nun schon seit zwei Wintern besonders trockener Haut vor und helfe meiner Haut erfolgreich dabei, glatt und geschmeidig zu bleiben.
Wie pflegt ihr eure trockene Haut im Winter und welche veganen Produkte sind eure Lieblinge? Ich freue mich auf eure Tipps und Empfehlungen!

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