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Kategorie: Produkte ohne Tierversuche

Wer auf der Suche nach tierversuchsfreier Kosmetik, Pflege und Makeup ist, hat mittlerweile eine große Auswahl. Immer mehr Hersteller verzichten auf Tierleid im Entwicklungs- und Herstellungsprozess ihrer Produkte.

Hier findest du unsere Lieblinge aus den Bereichen Körperpflege, Haarpflege, Gesichtspflege und Makeup. Alles ohne Tierleid. Dafür für extra viel äußere und innere Schönheit.

Warum ist täglicher Sonnenschutz wichtig?

Wenn ich meinen Freunden oder Verwandten erzähle, dass ich täglich eine Gesichtscreme mit einem hohen Lichtschutzfaktor benutze, werde ich meist nur komisch angeguckt und gefragt, ob ich denn nicht gemerkt habe, dass wir grade Winter haben.
Aber ein guter Sonnenschutz ist nicht nur an langen Tagen am Strand und im Hochsommer wichtig.
Warum es unserer Haut gut tut, wenn wir sie jeden Tag mit Sonnencreme schützen und wie wir damit Hautalterung und Hautschäden vorbeugen können, lest ihr in diesem Artikel.

Was ist Sonnenstrahlung eigentlich?

Sonnenlicht besteht aus elektromagnetischen Wellen. Innerhalb eines Spektrums von etwa 400nm bis 700nm (Nanometer) sind diese Wellen für das menschliche Auge als Licht sichtbar. Allerdings gibt es auch einen für den Menschen unsichtbaren Teil der Sonnenstrahlung – die so genannten UV-Strahlen. Diese Strahlen sind für die menschliche Haut potentiell gefährlich, da sie unterschiedlich tief in die Hautschichten eindringen und dort bestimmte Reaktionen auslösen können.

Wie wirkt UV-Strahlung auf die Haut?

Man unterscheidet im Allgemeinen zwischen der so genannten UV-A-Strahlung und der UV-B-Strahlung.
Die UV-A-Strahlung hat eine Wellenlänge von etwa 320 – 400nm und wirkt in den tieferen Hautschichten bis hin zur Lederhaut. Dort kann sie, wenn man ihr zu lange ausgesetzt ist, die hauteigenen Kollagenfasern schädigen. Kollagen ist in unserer Haut vor allem dafür wichtig, das Hautgewebe elastisch, prall und gut durchfeuchtet zu halten. Wenn unsere Haut also einer zu großen Menge an UV-A-Strahlung ausgesetzt ist, führt das zu einem Elastizitätsverlust, Faltenbildung und vorzeitiger Hautalterung.
Außerdem erhöht die regelmäßige Einwirkung von UV-A-Strahlung das Risiko, an Melanomen – dem so genannten schwarzen Hautkrebs – zu erkranken.
UV-B-Strahlung hat mit 280 – 320nm eine etwas kürze Wellenlänge als UV-A-Strahlung und dringt deshalb nicht so tief in die Haut ein. In der Oberhaut regt die UV-B-Strahlung die Produktion von Melanin an, was zur Bräunung der Haut führt. Setzt man sich über einen längeren Zeitraum einer zu starken UV-B-Strahlung aus, kann das allerdings zum klassischen Sonnenbrand führen. Hierbei kommt es in der Oberhaut zu einer Entzündungsreaktion, die sich durch Rötungen, Blasenbildung und schmerzhafte Schwellungen äußert.

Wie schützt sich die Haut gegen UV-Strahlung?

Glücklicherweise kann sich unsere Haut in einem gewissen Rahmen ganz gut gegen schädliche UV-Strahlung wehren. Je nach Hauttyp reflektiert die oberste Schicht unserer Haut – die Hornhaut – einen gewissen Anteil der UV-Strahlung, der sie ausgesetzt ist. Je dicker die Hornhaut, desto mehr UV-Strahlen kann sie reflektieren. Und je mehr UV-Strahlen die Haut abbekommt, desto dicker wird die Hornhaut – eine so genannte Lichtschwiele entsteht. Damit versucht unsere Haut, eine Schutzbarriere gegen UV-Strahlen aufzubauen.
Ein weiterer Selbstschutzmechanismus der Haut besteht aus der Bildung von Melanin. Melanin ist für die Bräunung der Haut nach Sonneneintrahlung verantwortlich und kann einen Teil der auftreffenden UV-Strahlen aus dem Sonnenlicht filtern, bevor es die tieferen Hautschichten erreicht.
Auf diese Weise kann sich unsere Haut für einen gewissen Zeitraum selbst gegen eine moderate UV-Einstrahlung schützen. Dieser Selbstschutz hält allerdings je nach Hauttyp nur für etwa 5 bis 60 Minuten im Freien an, danach ist unsere Haut auf externen Sonnenschutz angewiesen, um keinen Schaden zu nehmen.

Sollte man täglich Sonnencreme verwenden?

Sobald der Zeitraum des natürlichen Selbstschutzes unserer Haut gegen UV-Strahlung erschöpft ist, fängt die Strahlung an, in unserer Haut zu wirken und dort die Alterung unserer Haut anzukurbeln. Kollagen wird abgebaut, unsere Haut verliert Feuchtigkeit, Fältchen und Pigmentflecken entstehen und das Risiko, an Hautkrebs zu erkranken, steigt.
Und zwar nicht nur an sonnigen Sommertagen. UV-Strahlung gibt es jeden Tag, auch wenn wir sie nicht sehen können. Ob bewölkt oder sonnig, ob Sommer oder Winter. Zwar ist die Stärke der UV-Strahlung im Winter durch die kurzen Tage und die Entfernung zur Sonne etwas geringer als im Sommer, aber sobald es Tageslicht gibt, gibt es auch UV-Strahlung.
Wer sich also täglich länger als ein paar Minuten im Freien aufhält, sollte seiner Haut zu Liebe jeden Tag eine Sonnencreme mit Lichtschutzfaktor 30 oder höher auf den frei liegenden Körperstellen verwenden. Einerseits um die Haut vor Alterungserscheinungen zu schützen und andererseits, um Gesundheitsrisiken zu vermeiden.

Ungeschützter Aufenthalt in der Sonne kann die Haut langfristig schädigen

Welche Sonnencreme passt zu mir? – Unterschiede zwischen physikalischen und chemischen Filtern

In Bezug auf die Wirkweise von Sonnencremes unterscheidet man zwischen Sonnencremes mit physikalischen Filtern und solchen mit chemischen Filtern.

Physikalische Filter in Sonnencreme

Sonnenschutz mit physikalischen UV-Filtern enthalten winzige Partikel wie zum Beispiel Zinkoxid oder Titanoxid, welche die eintreffende UV-Strahlung streuen und reflektieren und so ein breites Spektrum an UV-A und UV-B-Strahlung unschädlich machen. Physikalische Sonnenschutzfilter dringen dabei nicht in die Haut ein, was sie oft verträglicher macht, als chemische Filter. Sie werden allerdings dadurch auch leichter abgetragen, zum Beispiel durch Schweiß, Wasser oder Reibung. Deshalb sollte man bei der Verwendung von Sonnencremes mit physikalischen Filtern öfter nachcremen.
Ein Nachteil der physikalischen Filter in Sonnencreme ist der weiße Film, den sie auf der Haut hinterlassen können – das so genannte Weißeln. Dieser weiße Film entsteht, weil die Mikropartikel nicht nur das für den Menschen unsichtbare sondern auch das sichtbare Licht reflektieren.

Nanopartikel in Sonnencreme

Da der weiße Film auf der Haut bei der Verwendung von physikalischen Sonnenschutzfiltern oft als unangenehm empfunden wird, verwenden einige Hersteller mittlerweile so genannte Nanopartikel in Sonnenschutzprodukten. Nanopartikel sind wie Mikropartikel physikalische Filter und bestehen ebenfalls oft aus Zinkoxid oder Titanoxid. Der Unterschied im Vergleich zu Mikropartikeln ist ihre Größe. Mit einem Durchmesser von 1 – 100nm sind sie deutlich kleiner als Mikropartikel.
Der Vorteil von Nanopartikeln in physikalischem Sonnenschutz ist, dass die geringere Größe der Partikel dazu führt, dass nur noch die UV-Strahlung reflektiert wird und somit kein weißer Film mehr sichtbar ist.
Allerdings ist bisher ungeklärt, ob Nanopartikel aufgrund ihrer geringen Größe in die Haut eindringen und sich im Körper ablagern können. Insbesondere für strapazierte, geschädigte oder sehr trockene Haut mit geschwächter Hautbarriere werden Sonnenschutzprodukte mit Nanopartikeln nicht empfohlen.
Sonnencremes, die solche Nanopartikel enthalten, müssen in den Inhaltsstofflisten explizit darauf hinweisen.

Chemische Filter in Sonnencreme

Sonnenschutz mit chemischen Filtern enthält meist Stoffe, die aus Salizylsäure, Campher oder Zimtsäure gewonnen werden. Diese Stoffe absorbieren die kurzwelligen und energiereichen UV-Strahlen und wandeln sie in langwellige Wärmestrahlung um, welche der Haut nicht mehr schaden kann.
Im Gegensatz zu physikalischen Filtern ziehen chemische Filter in die Haut ein, um dort wirken zu können. Deshalb ist es bei der Verwendung von chemischen Sonnenschutzfiltern wichtig, die Sonnencreme mindestens 30 Minuten vor dem Aufenthalt im Freien zu verwenden.
Zwar kann man chemische Filter nicht ganz so leicht versehentlich abwischen wie physikalische Filter, allerdings zersetzen sie sich mit der Zeit, während sie ihre Arbeit tun und die UV-Strahlen absorbieren. Deshalb ist es auch bei Sonnenschutz mit chemischen Filtern wichtig, regelmäßig nachzucremen.

Mit einer Sonnencreme mit ausreichendem Lichtschutzfaktor ist die Haut den ganzen Tag vor vorzeitiger Hautalterung geschützt

Der Lichtschutzfaktor – wie hoch sollte er sein?

Der so genannte Lichtschutzfaktor (LSF) oder auch sun protection factor (SPF) auf Sonnencreme und anderen Sonnenschutzprodukten gibt an, um welchen Faktor sich die Zeitspanne, in welcher die Haut gegen Sonnenschäden geschützt ist, bei Anwendung des Produktes verlängert. Um diese Zeitspanne zu berechnen, wird die natürliche Eigenschutzzeit der Haut mit dem Lichtschutzfaktor multipliziert. Die Zeit, in der sich unsere Haut selbst gegen UV-Strahlung aus Sonnenlicht schützen kann, ist abhängig vom Hauttyp und variiert zwischen etwa 5 Minuten bei sehr heller Haut und etwa 60 Minuten bei dunkler Haut.
Ein Mensch mit eher heller Haut und einer Eigenschutzzeit von 15 Minuten könnte sich also theoretisch mit Verwendung einer Sonnencreme mit LSF 30 450 Minuten (7,5 Stunden) im Freien aufhalten, ohne dass Hautschäden entstehen.
Damit über diesen Zeitraum auch tatsächlich ein guter Schutz vor UV-Strahlen besteht, muss allerdings eine ausreichende Menge an Sonnencreme aufgetragen werden. Als Richtwert gilt hier eine Menge von 2 Mikrogramm Sonnencreme pro Quadratzentimeter Haut. Für das Gesicht entspräche das etwa einer Menge von zwei Fingerlängen Sonnencreme.
Wird weniger Sonnencreme verwendet, verringert sich die Zeit, in der die Haut geschützt ist. Auch ist bei Sonnencremes mit physikalischen Filtern darauf zu achten, dass nach einem Bad oder schweißtreibenden Aktivitäten nachgecremt werden sollte.
Für den täglichen Sonnenschutz – insbesondere im Gesicht – empfehlen sich deshalb Sonnencremes mit einem Lichtschutzfaktor von 30 oder höher. Im Sommer oder im Strandurlaub und bei besonders heller Haut ist auch ein Lichtschutzfaktor von bis zu 50 oder mehr empfehlenswert, um die Haut den ganzen Tag vor UV-Strahlung und damit einhergehender Hautalterung und langfristigen Hautschäden zu schützen.

5 Inhaltsstoffe in Kosmetik, die unserer Haut schaden können

Ob Gesichts-, Körper- oder Haarpflege – jedes Kosmetikprodukt besteht aus einer mehr oder weniger umfangreichen Liste an Inhaltsstoffen. Und jede Substanz, die unsere Haut berührt, wirkt auf irgendeine Weise auf sie. Viele Inhaltsstoffe haben eine positive Wirkung auf unsere Haut, die meisten schaden ihr zumindest nicht. Aber es gibt auch eine Reihe von schlechten Inhaltsstoffen in Kosmetik, die man vermeiden sollte. Entweder weil sie gesundheitsschädlich sein können, Allergien auslösen oder krebserregend wirken können oder die Hautalterung beschleunigen.
In diesem Beitrag möchte ich euch 5 Inhaltsstoffe vorstellen, auf die ihr in euren Pflegeprodukten eurer Haut zu Liebe lieber verzichten solltet und euch erklären, warum sie schlecht für eure Haut sein können.

vergällter Alkohol

Alkohole sind in unterschiedlichen Formen in vielen Kosmetika enthalten. Insbesondere in Naturkosmetik kommen sie oft als Konservierungsmittel oder Fettlöser zum Einsatz, um auf synthetische Lösungsmittel und Parabene verzichten zu können. Das ist prinzipiell eine gute Sache, denn Parabene sind nicht unumstritten und stehen noch immer im Verdacht, krebserregend wirken zu können. Außerdem sind sie sehr viel schädlicher für die Umwelt als Alkohole.
Problematisch wird Alkohol als Inhaltsstoff in unserer Hautpflege dann, wenn es sich um vergällten Alkohol handelt. Dieser ist sehr viel günstiger als die unvergällte Variante des Alkohols, weil er nicht unter die Alkoholsteuer fällt. Das Vergällen von Alkoholen geschieht mit Hilfe von Phthalaten, welche über die Haut aufgenommen werden können. Dort können sie die Zellstruktur der Haut schädigen, die Hautalterung beschleunigen, die Haut austrocknen und sogar die Fruchtbarkeit beeinträchtigen.
Vergällter „schlechter Alkohol“ zählt also zu den schlechten Inhaltsstoffen, auf die man möglichst verzichten sollte. Es gibt aber glücklicherweise auch „guten Alkohol“, so genannte Fettalkohole. Diese werden aus pflanzlichen Fettsäuren gewonnen und wirken als Weichmacher und Verdicker in vielen Pflegeprodukten. Fettalkohole wirken auf unsere Haut nicht reizend, halten sie weich und geschmeidig und sind nicht komedogen. Fettalkohole sind als Inhatsstoff in der Hautpflege den vergällten oder denaturierten Alkoholen also vorzuziehen.

Wie erkenne ich „gute“ und „schlechte“ Alkohole?

Wenn man sich die Inhaltsstoff-Listen auf Kosmetikprodukten anguckt, stößt man schnell auf viele für den Nicht-Chemiker unverständliche Begriffe. Allein Alkohole können unter 12 verschiedenen Bezeichnungen auftauchen. Welche davon sind jetzt aber die guten Fettalkohole und welche die schlechten Alkohole?

Zu den guten Alkoholen gehören:

Behenyl Alcohol, Cetearyl Alkohol, Cetyl Alcohol, Lanolin Alcohol, Stearyl Alcohol

Zu den schlechten Alkoholen gehören:

Alcohol denat., Benzyl Alcohol, Ethanol, Ethyl Alcohol, Isopropyl Alcohol, Methanol, SD Alcohol

Außer auf schlechte Alkohole solltet ihr in diesem Zusammenhang auch auf alles verzichten, was „Phthalate“ im Namen hat, wie zum Beispiel Butyl Benzyl Phthalate oder Diethyl Phthalate.

Wenn eure Haut sensibel auf denaturierte Alkohole reagiert und ihr sie vor unnötiger Reizung, vorzeitiger Alterung und dem Austrocknen bewahren wollt, greift ihr also lieber zu Produkten, die Alkohole aus der ersten Kategorie enthalten.
Leider kommt es hin und wieder vor, dass gerade auf Naturkosmetik-Produkten in den Inhaltsstoff-Listen lediglich der Begriff „Alkohol“ ohne nähere Angaben auftaucht. Hierbei handelt es sich leider oftmals um den günstigeren vergällten Alkohol. Wenn ihr ganz sicher gehen wollt, fragt ihr in diesem Fall lieber direkt beim Hersteller nach, um welchen Alkohol es sich genau handelt.

Parfüme und synthetische Duftstoffe

Ein weiterer potentiell schädlicher Inhaltsstoff, der in vielen Kosmetik- und Pflegeprodukten vorkommt, ist Parfum. Parfüme oder auch synthetische Duftstoffe werden oft in Cremes, Seren, Shampoo oder Lotion eingesetzt, um dem Produkt einen angenehmen Duft zu verleihen und chemische Gerüche zu überdecken.
Synthetische Duftstoffe sowie einige aus natürlichen Substanzen extrahierte Duftstoffe können auf unsere Haut aber sehr reizend wirken, Unverträglichkeiten und sogar dauerhafte Allergien auslösen. Dies äußert sich oft in juckender, schuppender Haut, Ausschlägen, Ekzemen oder Schwellungen.

Wie erkenne ich besonders allergene Duftstoffe und Parfüme?

Einige Duftstoffe gelten als besonders allergenisierend und müssen deshalb in Inhaltsstoff-Listen gesondert deklariert werden, dürfen also nicht nur als „Parfum“ oder „planzliche Duftstoffe“ aufgeführt werden.

Zu den besonders reizenden Duftstoffen gehören unter anderem:

Citral, Eugenol, Hydroxycitronellal, Benzyl Salicylate, Cinnamal, Coumarin, Geraniol, Hydroxyisohexyl 3-Cyclohexene Carboxaldehyd, Farnesol, Butylphenyl Methylpropional, Linalool, Benzyl Benzoate, Citronellol und Limonene

Auch die natürlichen Extrakte des Eichenmooses und Baummooses (Evernia Prunastri Extract und Evernia Furfuracea Extract) gelten als besonders reizende Inhatsstoffe.
Eine vollständige Liste der potentiell allergenen deklarationspflichtigen Duftstoffe findet ihr auf dieser Inhaltsstoff-Liste von AGES.

Insbesondere wenn ihr sensible Haut habt, zu Allergien neigt oder Hautkrankheiten wie Neurodermitis oder Rosacea habt, solltet ihr auf den Inhatsstoff-Listen eurer Pflegeprodukte auf diese potentiell schädlichen Duftstoffe und Parfüme achten.

Paraffine und Mineralöle

Paraffine, Mineralöle, Erdöle oder auch Vaseline genannt, sind nicht nur aufgrund ihrer Gewinnungsverfahren schädlich für die Umwelt. Sie können auch der menschlichen Haut schaden, wenn sie regelmäßig benutzt werden.
Auf den Inhaltsstoff-Listen von Gesichts- und Körperpflege tauchen Paraffine deshalb so oft auf, weil sie als Nebenprodukt der Erdölverarbeitung ein günstiger Füllstoff sind. Paraffine und Mineralöle halten lange, ohne ranzig zu werden, lassen Pflegeprodukte glänzend und geschmeidig wirken und verbinden sich gut mit anderen Fetten.
Für unsere Haut aber sind Paraffine und Mineralöle alles andere als gut. Sie legen sich als Film auf die Haut, ziehen nicht in sie ein, verstopfen die Poren und stören so die natürlichen Atmungs- und Regenerationsprozesse der Haut. Die Haut fühlt sich dann zwar oft weich und geschmeidig an, trocknet aber von innen heraus langsam aus, weil keine wirklich nährenden Substanzen mehr in die Haut eindringen können. Dies führt dann oft zu einer gefühlten Abhängigkeit der Haut von paraffinhaltigen Pflegeprodukten.

Wie erkenne ich Mineralöle und Paraffine in Kosmetika?

Auf den Inhaltsstoff-Listen von Pflegeprodukten tauchen Paraffine und Mineralöle unter verschiedenen Namen auf.

Die gebräuchlichsten Namen für Mineralöle in Kosmetik sind:

Cera Microcristallina, Ceresin, Microcrystalline Wax, Mineral Oil, Ozokerite, Paraffinum Liquidum, Petrolatum

Von der regelmäßigen Anwendung von Paraffinen und Mineralölen ist in jedem Fall abzuraten, ganz besonders aber, wenn ihr trockene oder geschädigte Haut habt. Auch reifer Haut schaden Paraffine besonders, da sie Trockenheit und Faltenbildung verstärken können.
Als Alternative zu Mineralölen sind planzliche Öle und Fette empfehlenswert, weil diese gut von der Haut aufgenommen werden können, ohne die Hautatmung zu beeinträchtigen.

schlechte Inhaltsstoffe in Kosmetik und Pflegeprodukten können der Haut schaden

PEGs und scharfe Tenside

Waschsubstanzen, auch Tenside genannt, sorgen in den meisten Shampoos, Duschgelen und Badezusätzen für viel Schaum und eine gute und schnelle Reinigung. Sie entfernen Schmutz, Hautfett und Schweiß und hinterlassen saubere Haut und Haare. Aber Tenside sind nicht gleich Tenside. Die so genannten Polyethylenglykole (PEGs) sind synthetische Waschsubstanzen, die gerne wegen ihrer guten Reinigungswirkung und Schaumbildung eingesetzt werden. Sie sind günstig und oft der Hauptbestandteil von herkömmlichen Duschgelen und Shampoos.
Für unsere Haut sind sie deshalb schädlich, weil sie nicht nur Schmutz entfernen, sondern auch die natürliche Hautschutzbarriere schwächen, der Haut Feuchtigkeit entziehen und sie durchlässiger für Giftstoffe machen. Regelmäßige Verwendung von Kosmetika mit einem hohen Anteil an synthetischen Tensiden kann also die Haut austrocknen und sie nachhaltig schwächen. Die Folge sind trockene, spannende Haut, Juckreiz, Ekzeme oder Schuppen.

Wie erkenne ich scharfe Tenside?

Die mit Abstand schärfsten Tenside mit der größten austrocknenden Wirkung auf Haut und Haare sind die so genannten anionischen Tenside (PEGs). Die waschaktiven Verbindungen in anionischen Tensiden beinhalten meist Natrium (Sodium) oder Ammonium, was auch im Namen auf den Inhaltsstoff-Listen erkennbar ist.

Zu den anionischen Tensiden gehören zum Beispiel:

Sodium Lauryl Sulfat, Disodium Laureth Sulfosuccinate, Ammonium Lauryl Sulfat, Sodium Lauryl Sulfoacetate

Weniger austrocknend wirken die so genannten amphoteren Tenside. Zu ihnen zählen beispielsweise die so genannten Betaine und die Sultaine. Diese Namensbestandteile findet man auch in den Inhaltsstoff-Listen von Shampoo und co.

Zu den amphoteren Tensiden gehören zum Beispiel:

Cocoamidopropyl Betain, Cocoamidopropyl Hydroxysultain

Die so genannten kationischen Tenside kommen oft in Spülungen und Haarkuren, aber auch in Weichspülern und Desinfektionsmitteln vor, weil sie zwar nur eine geringe Reinigungswirkung haben, dafür aber als oberflächenglättende Filmbildner wirken. Sie wirken zwar weniger austrocknend auf die Haut als anionische Tenside, können aber dafür die Haut stärker reizen und sind biologisch sehr schlecht abbaubar.

Zu den kationischen Tensiden in Kosmetika gehören unter anderem:

Polyquaternium, Centrimonium Chlorid, Acetamidopropyl Trimonium Chloride, Quaternium, Behentrimonium Chloride

Die am hautfreundlichsten Tenside sind mit Abstand die nichtionischen Tenside. Sie bestehen oft aus Fettalkoholen und Monosacchariden, sind biologisch gut abbaubar und auch oft in Naturkosmetik zu finden. Ihre austrocknende Wirkung ist vergleichsweise gering und sie schädigen die Hautbarriere sehr viel weniger als synthetische PEGs.

Zu den nichtionischen Tensiden zählen zum Beispiel:

Coco Glucoside, Decyl Glucoside, Alkylpolyglucoside

Insbesondere wenn ihr trockene, sensible oder geschädigte Haut habt, empfiehlt es sich also, Reinigungsprodukte auf Basis von nichtionischen Tensiden zu verwenden. Diese sind nicht nur schonender zur Haut sondern auch zur Umwelt.

Diese schlechten Inhaltsstoffe solltest du in deiner Körperpflege vermeiden

Formaldehyde und Formaldehydabspalter

Formaldehyde und verschiedene Substanzen, die aus Formaldehyd abgespalten werden, kommen in Kosmetik- und Pflegeprodukten vor allem als Konservierungsstoff, Lösungsmittel und in Nagelhärtern zum Einsatz. Aber auch in Selbstbräunern und Haarpflegeprodukten finden sich Formaldehydabspalter. Besonders gern verwendet werden verschiedene Formen von Formaldehydabspaltern hierfür aufgrund ihrer Fähigkeit, besonders stabile Verbindungen zu bilden.
Wenn Formaldehyd aber in zu großen Mengen oder regelmäßig mit Haut oder Schleimhäuten in Kontakt kommt oder eingeatmet wird, kann es zu Reizungen der Atemwege, Schleimhäute und der Haut kommen. Formaldehyd kann die Hautschutzbarriere massiv stören, die Haut austrocknen und die Hautzellen angreifen. Das führt zu trockener, juckender Haut, schneller Hautalterung, Allergien, Ekzemen und teilweise sogar zu Schlaf- und Gedächtnisstörungen. Hohe Konzentrationen an Formaldehyd können zudem krebserregend wirken.

Wie erkenne ich Formaldehydabspalter in Kosmetika?

Nicht nur das eigentliche Formaldehyd ist schädlich für die Haut und die Umwelt, auch bestimmte Stoffe, die bei der Zersetzung von Formaldehyd entstehen, können den Organismus schädigen.

Solche Formaldehydabspalter sind zum Beispiel:

Diazolidinyl Urea, Dimethyl Imidazolidione, DM Hydantoin, Imidazolidinyl Urea, Methyldibromo Glutaronitrile, Quaternium-15, Sodium Hydroxymethyl Glycinate, 2-Bromo-2-Nitropropane, 5-Bromo-5-Nitro-Dioxane

In Naturkosmetik sind Formaldehyd und seine Abspalter glücklicherweise verboten, aber beim Kauf von konventionellen Selbstbräunungsprodukten, Nagelhärtern und Nagellacken sollte man auf oben genannte Stoffe achten. Vor allem dann, wenn man unter Allergien leidet, Hautkrankheiten hat oder unter Krankheiten der Atemwege leidet.

Wer langfristig auf schlechte Alkohole, allergene Duftstoffe, Paraffine, scharfe Tenside und Formaldehyde in seinen Pflegeprodukten verzichtet, tut seiner Haut und seiner Gesundheit einen großen Gefallen und vermeidet viele Ursachen trockener Haut, vorzeitiger Hautalterung und Fältchenbildung. Außerdem beugt ihr damit Kontaktallergien, Ekzemen und Atemwegserkrankungen vor und tut auch der Umwelt etwas Gutes.
Wenn ihr auf der Suche nach Inspiration zu Hautpflege ohne schlechte Inhaltsstoffe und Schadstoffe seid, hilft euch unser Artikel über vegane und tierversuchsfreie Gesichtspflege weiter.
Noch mehr Informationen über Inhalttstoffe in Kosmetik und Pflegeprodukten, ihre Wirkungen und Risiken und ihre Umweltverträglichkeit sowie eine praktische App für unterwegs gibt es auch auf Codecheck.

Vegane Haarbürsten für jeden Haartyp

Schon meine Großmutter hat es mir immer wieder gepredigt – jeden Tag 100 Bürstenstriche mit der Haarbürste über den Kopf und die Haare bleiben glänzend und gesund. Damals schenkte sie mir eine Holzbürste mit Wildschweinborsten, heute habe ich vegane Haarbürsten als Alternative zu Tierborsten gefunden und sie lieben gelernt.
Aber warum ist das tägliche Bürsten so wichtig für Haare und Kopfhaut? Woraus bestehen vegane Haarbürsten? Und wo findet man vegane Haarbürsten ohne tierische Bestandteile?

Warum ist das Bürsten so wichtig für Haare und Kopfhaut?

Abgesehen vom Entwirren der Haare nach dem Waschen und der Hilfe beim täglichen Frisieren bietet eine gute Haarbürste viele Vorteile für die Gesundheit von Haaren und Kopfhaut. Regelmäßiges kräftiges Bürsten regt die Druchblutung der Kopfhaut an und stimuliert die Talgproduktion sowie das Gewebe um den Haarbalgmuskel. Das kräftigt das Haar und kann gegen einen schnell fettenden Ansatz helfen.
Außerdem verteilt das Bürsten natürliche Öle und Fette vom Haaransatz gleichmäßig in den Längen und Spitzen der Haare. Das sorgt für glänzende Haare und gepflegte Spitzen und beugt Spliss vor. Zu guter Letzt entfernt gründliches Bürsten der Haare natürlich auch Schmutz, Staub und Schuppen und sorgt für frisches Volumen.

Vegane Haarbürsten für gesundes und glänzendes Haar

Im Beitrag über die Herstellung von Kosmetikpinseln haben wir euch erzählt, wo eigentlich die Haare für Pinsel mit Naturborsten herkommen. Das gilt natürlich nicht nur für Pinsel sondern auch für Bürsten aller Art, die aus Tierhaaren bestehen.

Traditionell werden die meisten Haarbürsten seit vielen Jahrhunderten aus Tierborsten gefertigt, welche oft vom Wildschwein kommen. Aber auch Dachs- oder Ziegenhaar-Bürsten sind verbreitet. Feste Tierhaare und Borsten werden deshalb so gerne für Haar- und Körperbürsten verwendet, weil sie der menschlichen Haarstruktur ähneln und deshalb schonend zu Haar und Kopfhaut sind und die natürlichen Fette im Haar besonders gut verteilen können.

Wenn man auf tierische Bestandteile verzichten möchte, gibt es mittlerweile aber zum Glück viele tierfreie Alternativen zur Wildschweinbürste – zum Beispiel gibt es einige vegane Haarbürsten aus Nylon, Metall, Holz oder Pflanzenfasern.
Vegane Bürsten aus Holz sind besonders gut darin, die Kopfhaut zu massieren und die Durchblutung anzuregen, Haarbürsten mit Nylon-Borsten sind besonders gut geeignet, um die Haare zu entwirren und zu frisieren und vegane Haarbürsten aus Pflanzenfasern eignen sich gut zum Verteilen der natürlichen Fette im Haar, sind sanft zur Kopfhaut und zum Beispiel auch gut für Kinder geeignet.

vegane Haarbürsten für jeden Haartyp

Welche Haarbürste für welchen Haartyp?

Neben den verschiedenen Materialien, aus denen vegane Haarbürsten heute bestehen können, gibt es auch eine große Auswahl an Formen. Auch wenn zwar so gut wie jede Bürste das Entwirren der Haare hinbekommt, kann es trotzdem nützlich sein, eine Form zu wählen, die zum eigenen Haartyp passt. Das verhindert nicht nur Haarschäden sondern kann auch die Haargesundheit unterstützen und zu einem besseren Ergebnis beim Frisieren führen.

Die ovale Flachbürste

Der Klassiker unter den Haarbürsten und ein echtes Multitalent – die ovale Flachbürste. Sie eignet sich sowohl für dichtes und dickes als auch für feines oder brüchiges Haar und ist zum Entwirren genauso geeignet wie zum leichten Glätten beim Föhnen. Außerdem eignet sie sich aufgrund ihrer Form wunderbar für Kopfmassagen und zum Ausbürsten am Abend.

Vegane Flachbürste von Kostkamm mit Holzborsten

Die vegane Flachbürste von Kostkamm mit Holzborsten

Hier gibt es mittlerweile eine stattliche Auswahl an veganen Modellen, aus denen gewählt werden kann. Aus Holz, aus Nylon oder aus Planzenfasern wie Sisal oder Kokos.
Ich selbst habe damals mit einem veganen Modell von dm aus Holz angefangen und benutze mittlerweile eine vegane Flachbürste mit Nylon-Borsten von Mason Pearson, von der ich sehr begeistert bin. Sie entwirrt meine mittellangen und dichten Haare schnell und zaubert beim Föhnen sehr viel Volumen ins Haar.
Haarbürsten der Britischen Marke Mason Pearson werden noch immer traditionell von Hand gefertigt und sind von sehr guter Qualität und außergewöhnlich langlebig, wenn man sie gut pflegt. Außerdem gibt es mittlerweile fast jedes Modell auch mit veganen Nylonborsten.
Gekauft habe ich mein Modell damals in Wien, ihr findet viele Modelle aber auch auf Amazon* oder in ausgewählten Kaufhäusern.
Eine große Auswahl an veganen Flach- und Kissenbürsten gibt es außerdem von der Manufaktur Kostkamm, die ebenfalls noch in Handarbeit produziert und viele vegane Haarbürsten anbietet. Kostkamm-Bürsten gibt es zum Beispiel bei Ecco Verde oder im Onlineshop von Kostkamm.

Die Paddlebürste

Die so genannten Paddlebürsten oder auch Kissenbürsten sind besonders gut geeignet für langes und glattes Haar. Sie glätten sanft beim Bürsten und sind besonders gut darin, fliegende Haare zu bändigen und langes Haare schnell zu entwirren und zu föhnen, da sie das Haar auffächern. Auch sie eignen sich sehr gut für Kopfmassagen und zum Ausbürsten.

Vegane Haarbürste Paddle Brush von Less is more

Die vegane Paddlebürste von Less is More mit Nylonborsten

Vegane Paddlebürsten sind oft aus Holz oder aus Nylon-Borsten. Diese Holzvariante von Kostkamm benutze ich sehr gerne, um die Kopfhaut zu massieren und die Haare vor dem Waschen schnell zu entwirren. Die Variante aus Nylon eignet sich besonders gut zum Entwirren von langem Haar auch nach dem Waschen.
Besonders gut für unterwegs geeignet sind die bunten Minibürsten von Less is More. Sie sind vegan, handlich und passen perfekt in die Handtasche.

Die Rundbürste

Die handlichen Rundbürsten sind im Gegensatz zu Flach- und Paddlebürsten eher zum Stylen und Föhnen als zum Ausbürsten und Entwirren nützlich. Sie geben feinem Haar Volumen, zaubern Form und Schwung ins Haar und eignen sich auch gut, um Styling-Produkte wie zum Beispiel Haarspray auszubürsten.

Auch Rundbürsten gibt es aus vielen veganen Materialien wie Nylon oder Sisalfasern. Ich benutze meine sehr gern für Föhnfrisuren und um meinen Pony zu bändigen. Besonders gern mag ich dafür die veganen Rundbürsten von Olivia Garden – sie liegen gut in der Hand, sind extrem leicht und lassen mein Haar tatsächlich schneller trocknen. Außerdem gibt es eine Linie mit Griffen aus klimafreundlichem Bambus und eine große Auswahl an Modellen mit veganen Nylonborsten in unterschiedlichen Größen.

Die Skelettbürste

Skelettbürsten sind optimale Partner für kürzere Haare, die beim Föhnen sanft in Form gebracht, entwirrt und aufgelockert werden sollen. Auch zum Frisieren des Haaransatzes eignen sie sich wegen ihrer Handlichkeit sehr gut, um beispielsweise mehr Volumen in feines Haar zu bringen. Langem und dichten Haaren helfen sie nach dem Waschen beim großen Entwirren und beim Vortrocknen.

Vegane Skelettbürste mit Sisalfasern von Kostkamm

Die vegane Skelettbürste von Kostkamm mit Sisalborsten

Vegane Skelettbürsten sind oft aus festem Kunststoff, Sisal oder Nylon, es gibt allerdings auch Modelle mit Holzborsten. Während auch hier die Holzbürste besonders gut zum Stimulieren der Kopfhaut geeignet ist, sind Modelle mit Nylon-Borsten perfekt zum Stylen und Entwirren von kürzeren Haaren.

Der Detangler

Im engeren Sinne zählt der Detangler oder „Entwirrer“ zwar nicht unbedingt zu den Bürsten, aber unter den Haar-Werkzeugen hat er durchaus seine Berechtigung. Vor allem Menschen mit langem, dichtem oder gelocktem Haar schätzen ihn oft sehr. Er entwirrt sogar nasses Haar sehr schonend, ohne Haare abzureißen und eignet sich auch gut für ein schnelles Bürsten unterwegs.

Da der klassische Detangler aus Kunststoff besteht, ist er so gut wie immer vegan. Nur auf den Kleber sollte man hier achten. Einige Modelle sind heute auch aus Acryl oder Edelharz und damit etwas umweltfreundlicher als Plastik. Als meine Haare noch länger waren, habe ich sehr gern den ikoo brush benutzt, der ohne tierische Klebstoffe auskommt und verhältnismäßig umweltschonend ist. Aber auch der klassische Tangle Teezer ist vegan und eignet sich außerdem gut für Extensions und Perücken.

Reinigung und Pflege von veganen Haarbürsten

Wer einmal in eine gute vegane Haarbürste investiert hat, sollte sie hin und wieder reinigen und pflegen, um ihr ein möglichst langes Leben ermöglichen zu können. Abgesehen vom regelmäßigen Entfernen von Haaren und Schmutz aus der Bürste, sollte man Bürsten aus Holz, Nylon oder Pflanzenfasern hin und wieder mit einem milden Shampoo – ich benutze dafür gern Babyshampoo – oder einer Naturseife waschen. Das entfernt Fette und Hautschuppen aus der Bürste, die beim Kämmen aufgenommen werden. Nach dem Waschen legt man die Bürste am Besten mit den Borsten nach unten auf ein Handtuch, damit das Wasser ablaufen und die Bürste trocknen kann.

verwendete Produktbilder sind Eigentum der entsprechenden Marke/des Anbieters
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Nachhaltige und vegane Zahnpflege

Zahnpflege gehört für mich zu den kleinen Ritualen des Alltags. Genauso wie mein Kaffee am Morgen oder meine Laufrunde am Abend. Ohne frisch geputzte Zähne kann ich nicht einschlafen. Vielleicht fiel es mir deshalb so schwer, bei meinem Umstieg auf tierfreundliche Kosmetik vegane und tierversuchsfreie Zahnpflege zu finden, die zu mir passt. Denn für diese Kategorie habe ich tatsächlich am Längsten gebraucht. Und deshalb möchte ich meine Erfahrungen und Lieblingsprodukte gerne mit euch teilen.

Wie sieht eine gute vegane Zahnpflege aus?

Wenn man auf vegane und nachhaltige Mundpflege umsteigt, fällt es eventuell erstmal schwer, sich an Geschmäcker und Texturen zu gewöhnen. Die typische Schärfe und den Schaum einer konventionellen Zahncreme zum Beispiel findet man in der veganen Naturkosmetik eher selten. Hat man sich aber einmal von künstlichem Geschmack und Schaum im Mund entwöhnt, findet man auch im Naturkosmetikbereich viele effektive und natürliche Alternativen ohne Tierversuche und tierische Inhaltsstoffe.

Nachhaltige Zahnbürsten ohne Plasik

Der wohl essentiellste Bestandteil der Zahnpflege ist die Zahnbürste. Die Auswahl ist mittlerweile riesig – von der superweichen Sensitiv-Zahnbürste, über die flexible Drehkopf-Zahnbürste bis zur elektrischen Zahnbürste mit Zungenmassage. Aber eins haben sie alle gemeinsam, die konventionellen Zahnbürsten – sie sind aus Plastik.
Seit ich versuche, weitestgehend auf Plastik zu verzichten, war ich auf der Suche nach recyclebaren nachhaltigen Zahnbürsten ohne Plastik und ohne tierische Bestandteile. Dabei bin ich schnell auf Holzzahnbürsten aus Bambus gestoßen. Bambus ist ein sehr schnell nachwachsender Rohstoff, der dank seiner antibakteriellen Eigenschaften meist ohne künstliche Pestizide auskommt.
Mein aktueller Favorit unter den Bambuszahnbürsten ist die Holzzahnbürste von Hydrophil.

Plastikfreie Zahnbürsten von Hydrophil

Die Zahnbürste ist zu 100% vegan, hat Borsten aus BPA-freiem Nylon und ist plastikfrei verpackt. Außerdem gibt es sie in verschiedenen Härtegraden, was mein hyperempfindliches Zahnfleisch ganz toll findet. Auch wenn ich langfristig gerne eine vegane Zahnbürste finden würde, die ganz ohne Nylon auskommt, bin ich mit dieser Bambus-Variante bis jetzt am glücklichsten.
Die vegane Zahnbürste aus Bambus gibt es in einigen Reformhäusern, größeren Bio-Supermärkten, bei Veganz und über Amazon*.

Vegane & tierversuchsfreie Zahncreme

Zugegeben – der Umstieg von meiner geliebten scharfen und schäumenden Zahncreme auf vegane und natürliche Alternativen fiel mir schwer. Ich war seit meiner Kindheit davon überzeugt, dass eine Zahncreme schäumen muss, sonst macht sie ja nicht richtig sauber. Es hat ein paar Versuche gebraucht, um mich vom Gegenteil zu überzeugen, aber jetzt habe ich ein paar Zahnpasta-Lieblinge gefunden, die ich nicht mehr missen will.
Mein erster Glückstreffer waren die Toothy Tabs von Lush. Zuerst war ich skeptisch, ob kleine Pastillen tatsächlich Zähne reinigen können. Aber ich war neugierig und habe mir ein paar Test-Pastillen mitgeben lassen. Die Anwendung ist zu Beginn etwas ungewohnt. Man nimmt eine Pastille in den Mund, beißt sie klein und fängt dann wie gewohnt an zu putzen.
Zwar schäumen die Pastillen nicht so sehr wie konventionelle Zahncreme, sie hinterlassen aber ein angenehm frisches Mundgefühl und wunderbar saubere und glatte Zähne. Außerdem gibt es sie in verschiedenen Geschmacksrichtungen und sogar in einer Variante mit Aktivkohle für natürlich weiße Zähne.
Kaufen könnt ihr die Toothy Tabs im Onlineshop von Lush oder in jeder Lush-Filiale. Lasst euch doch mal eine Probe geben, falls ihr einen Store in eurer Nähe habt.

Der zweite vegane Zahncreme-Liebling in meinem Bad ist die Herbal Mint Zahncreme von Go&Home.

Sie enthält sanft reinigende Kieselsäure, Aloe Vera und Minzöl, schäumt angenehm und schmeckt wunderbar frisch. Außerdem ist sie vollständig vegan, tierversuchsfrei und NaTrue-zertifiziert.
Kaufen kann man sie zum Beispiel in größeren Biomärkten, bei najoba oder über Amazon*.

Effektive vegane und tierversuchsfreie Zahnpflege

Die vegane Mundspülung

Viele Menschen benutzen eine Mundspülung nach dem Zähneputzen oder auch zwischendurch, um den Atem zu erfrischen oder weil sie sich davon weißere Zähne und gesunderes Zahnfleisch versprechen. Tatsächlich kann das auch in Maßen funktionieren. Denn viele Mundspülungen enthalten ätherische Öle, die Bakterien bekämpfen und so Zahnbelag verhindern können. Außerdem können fluoridhaltige Mundspülungen die Neubildung von Zahnbelag nach dem Zähneputzen hinauszögern.
Vor allem reinigt und desinfiziert eine gute Mundspülung aber den gesamten Mundraum auf natürliche Weise – auch die Bereiche, die man normalerweise nicht mit der Zahnbürste putzt wie Zunge und Zahnfleisch. Das reduziert den Bakteriengehalt des Mundes und kann auch für frischeren Atem sorgen.

Seit ich auf konventienelle Mundspülungen verzichte und versuche, meinen Plastikkonsum zu reduzieren, mache ich mir meine Mundspülung selbst. Das Rezept für diese vegane und umweltfreundliche Mundspülung ist simpel und schnell gemischt, die Zutaten gibt es in Apotheken, Reformhäusern und Drogerien.

Rezept für vegane Mundspülung zum Selbermachen

Diese Zutaten braucht ihr für die vegane DIY-Mundspülung:

  • 500ml lauwarmes Wasser
  • 2 TL Natron
  • 40g Birkenzucker (Xylitol, aus dem Reformhaus oder der Drogerie)
  • 10 Tropfen ätherische Öle (zum Beispiel Pfefferminze, Salbei, Mandarine oder Teebaumöl
  • eine leere Glasflasche, die man gut verschließen kann

Und so mischt ihr eure Mundspülung an:

  1. Gebt das Wasser, das Natron und den Birkenzucker in die Glasflasche, verschließt sie und schüttelt, bis sich alles aufgelöst hat.
  2. Gebt nun die ätherischen Öle eurer Wahl dazu – ihr könnt hier mischen, wie es euch gefällt. Ich benutze gern eine Kombination aus 2/3 Pfefferminzöl und 1/3 Teebaumöl, beides wirkt erfrischend und antibakteriell.
  3. Noch einmal schütteln – fertig ist eure vegane DIY-Mundspülung!

Das Natron in der Mundspülung neutralisiert Gerüche und Säuren durch seinen basischen PH-Wert und wirkt als Atemneutralisator und als Kariesprophylaxe. Die ätherischen Öle wirken antibakteriell und sorgen für frischen Atem.
Achtet darauf, die Mundspülung immer gut zu verschließen und zügig aufzubrauchen, denn sie enthält keine künstlichen Konservierungsstoffe.
Das Rezept für die vegane Mundspülung kommt aus dem Buch „Fünf Hausmittel ersetzen eine Drogerie“* von smarticular.net, das ich sehr zu schätzen gelernt habe. In diesem Buch gibt es viele Rezepte und Tipps zur Herstellung von veganen und nachhaltigen Reinigungs- und Pflegeprodukten mit wenigen und umweltfreundlichen Zutaten.

Falls ich mal auf Reisen bin oder keine Zutaten für meine selbstgemachte Mundspülung zur Hand habe, benutze ich gern das Ratanhia-Mundwasser Konzentrat von Weleda.

Es ist vegan, NaTrue-zertifiziert und sehr ergiebig, da man nur wenige Tropfen braucht. Es wirkt ausgezeichnet gegen Entzündungen und gegen Zahnfleischbluten und hilft auch punktuell aufgetragen gegen kleine Wunden im Mund und gegen Aphthen.
Kaufen könnt ihr das Rathania-Mundwasser Konzentrat von Weleda im Bio-Supermarkt, bei dm und über Amazon*.

Was mir momentan in meiner veganen Mundpflege Routine noch fehlt, ist eine vegane und plastikfreie Zahnseide. Die Suche danach gestaltet sich schwieriger als gedacht… Denn die meisten Zahnseiden sind entweder aus schwer abbaubarem Nylon oder enthalten Bienenwachs. Falls ihr also eine Empfehlung für eine umweltfreundliche und vegane Zahnseide habt, freue ich mich, wenn ihr mir davon erzählt…!

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Vegane Gesichtspflege gegen trockene Haut

Wer wie ich hin und wieder mit den Symptomen von trockener Haut zu kämpfen hat, weiß, wie unangenehm das sein kann. Spannungsgefühl, schuppige Hautpartien und Trockenheitsfältchen sind weder angenehm noch gesund für die Haut. Wie trockene Haut entsteht, wie man ihr vorbeugen kann und mit welcher Gesichtspflege ich meiner trockenen Haut im Winter Linderung verschaffe, habe ich euch hier zusammengefasst.
Alle hier vorgestellten Lieblingsprodukte sind tierversuchsfrei und vegan.

Was ist trockene Haut und woher kommt sie?

Trockene Haut, auch Xerodermie genannt, entsteht, wenn der natürliche Feuchtigkeitshaushalt der Haut durcheinander kommt. Die Talgdrüsen unserer Haut, die unsere Haut eigentlich geschmeidig und leicht feucht halten sollen, produzieren dann zu wenig Talg, auch Sebum genannt. Das führt zu rauer, rissiger und spannender Haut.
Ursachen für ein Ungleichgewicht der hauteigenen Feuchtigkeitsregulation können neben Umwelteinflüssen wie Kälte, UV-Strahlung und trockener Raumluft auch Flüssigkeits- oder Nährstoffmangel und Alkohol- oder Nikotinkonsum sein. Auch einige Medikamente können zu trockener Haut führen. Zu guter Letzt führt auch ganz einfach das Alter oft zu trockenerer Haut, da der Feuchtigkeitsgehalt der Haut mit den Jahren nachlässt.

Vegane & tierversuchsfreie Gesichtspflege bei trockener Haut

Ich habe leider so gut wie jeden Winter mit trockener Haut zu kämpfen. Die Kälte und die Heizungsluft mag meine Haut einfach nicht. Mit den Jahren habe ich für mich eine vegane Gesichtspflege Routine zusammengestellt, die meiner trockenen Haut viel Feuchtigkeit zurück gibt und sie vor dem Austrocknen schützt. Die will ich euch hier vorstellen.

Vegane Gesichtsreinigung bei trockener Haut

Der erste Schritt meiner persönlichen veganen Gesichtspflegeroutine besteht aus einer gründlichen Reinigung. Die ist besonders wichtig, um die Haut von Makeup, Schmutz und Talg zu befreien und Unreinheiten vorzubeugen. Auch nimmt gereinigte Haut die folgenden Wirkstoffe viel besser auf als ungereinigte.

Trockene Haut vegan Abschminken

Am Abend schminke ich mich zuerst mit einem Reinigungsöl ab. Reinigungsöle sind besonders bei trockener und empfindlicher Haut empfehlenswert, weil sie Makeup entfernen, ohne die Haut mit scharfen Tensiden zusätzlich auszutrocknen.
Zum Abschminken benutze ich seit einigen Monaten das Makeup-Entferner-Öl von ZAO und kann es sehr empfehlen.
Ich gebe ein paar Tropfen Öl auf meine Hände und massiere es in mein Gesicht ein. Anschließend nehme ich das Reinigungsöl mit warmem Wasser vorsichtig ab.

Das Öl von ZAO entfernt auch wasserfestes Makeup sehr schnell und gründlich, riecht ganz leicht blumig und besteht zu 100% aus natürlichen Ölen und Inhaltsstoffen. Es ist zertifiziert vegan und aus ökologischem Anbau. Außerdem enthält es Vitamin E und viele verschiedene Pflanzen- und Nussöle, die antioxidativ und beruhigend auf die Haut wirken.
Nach der Anwendung fühlt sich meine Haut wunderbar frisch und sauber an, ohne zu spannen.
Das ZAO Makeup-Entferner-Öl gibt es beispielsweise bei Amazon* oder über ecoco.

Vegane Reinigung bei trockener Haut

Der nächste Reinigungsschritt in meiner veganen Gesichtspflege-Routine ist ein mildes Waschgel, um eventuelle Reste von Makeup und Reinigungsöl zu entfernen und meine Haut bis in die Poren zu reinigen oder am Morgen die Reste der Abendpflege zu entfernen.
Hier habe ich lange gesucht, um ein Waschgel zu finden, das gut reinigt, ohne die Haut auszutrocknen. Gefunden habe ich es nach langer Suche im Feuchtigkeits-Waschgel von NONIQUE. Das Waschgel enthält Olivenöl, Avocadoextrakte und Aloe Vera und basiert auf sanften pflanzlichen Tensiden. Es ist vegan, tierversuchsfrei und zertifizierte Naturkosmetik und duftet ganz leicht nach frischen Zitrusfrüchten.

Ich gebe eine kleine Menge Waschgel in meine Hände und schäume es auf meinem feuchten Gesicht auf, kurz einwirken lassen und dann mit warmen Wasser abspülen.
Kaufen könnt ihr das NONIQUE Feuchtigkeits-Waschgel bei dm oder über Amazon*.

Veganes Gesichtspeeling gegen trockene Haut

Gerade bei trockener Gesichtshaut ist ein regelmäßiges Peeling wichtig, um abgestorbene Hautzellen abzutragen, die Hautoberfläche zu glätten und die Aufnahme von feuchtigkeitsspendenden Wirkstoffen in die Haut zu unterstützen. Hier sollte man mit trockener Haut allerdings auf physische Peelings mit groben Peelingkörnern verzichten, da sie die sensible trockene Haut reizen und zusätzlich austrocknen können. Statt dessen sind chemische Peelings bei trockener Haut umso empfehlenswerter, da sie sanfter und gleichmäßiger peelen und gut auf der Haut wirken können. Ganz besonders geeignet bei trockener und empfindlicher Haut sind chemische Peelings auf Milchsäure Basis. Milchsäure ist eine Alpha-Hydroxy-Säure (kurz AHA), die die oberen toten Hautschichten sanft abträgt und dabei in geringen Konzentrationen sanft zur Haut ist. Mein liebstes veganes AHA-Peeling ist das 5% Lactic Acid + HA Peeling von The Ordinary. Es enthält eine sanfte Konzentration an Milchsäure, Extrakte aus tasmanischem Pfeffer, welche entzündungshemmend wirken und außerdem Hyaluron-Säure, die der Haut Feuchtigkeit zurück gibt. Ich benutze es zwei bis dreimal die Woche vor meinem Serum auf der gereinigten Haut.

Das Milchsäure-Peeling von The Ordinary ist vegan, tierversuchsfrei und frei von Silikonen und Alkohol.
Kaufen könnt ihr das 5% Lactic Acid + HA Peeling von The Ordinary entweder über Amazon* oder direkt von The Ordinary.

Vegane Gesichtspflege für mehr Feuchtigkeit – das Serum

Nach der Reinigung trage ich ein wirkstoffreiches und feuchtigkeitsspendendes Serum auf die noch etwas feuchte Haut auf. Ein Serum ist gerade bei trockener Haut unverzichtbar, weil es vollständig in die Haut einzieht und dort den Feuchtigkeitshaushalt regulieren kann. Besonders geeignet bei trockener Haut sind Seren mit feuchtigkeitsspendenden Inhaltsstoffen wie Hyaluronsäure, Aminosäuren, Aloe Vera und Antioxidatien wie zum Beispiel Vitamin E und C.
Mein liebstes veganes Serum für trockene Haut ist das Power-Serum „Buffet“ von The Ordinary. Es ist vegan, tierversuchsfrei, enthält keinen austrocknenden Alkohol und keine Silikone und ist vollgepackt mit aktiven Inhaltsstoffen, die der trockenen Haut Feuchtigkeit zurück geben.

Ich verteile ein paar Tropfen vom „Buffet“ auf meinem Gesicht und meinem Decolleté und lasse es einziehen, bevor ich mein Gesichtsöl auftrage.
Das The Ordinary „Buffet“ Serum könnt ihr entweder über Amazon* oder direkt von The Ordinary beziehen.

Vegane Gesichtspflege gegen trockene Haut – das Gesichtsöl

Nach dem Serum benutze ich ein natürliches Gesichtsöl auf Gesicht und Hals, um die Wirkstoffe des Serums einzuschließen und der trockenen Haut bei der Regulation ihres Feuchtigkeitshaushaltes zu helfen. Dafür sind natürliche Öle besonders gut geeignet, weil sie dem hauteigenen Sebum ähnlicher sind, als synthetische Inhaltsstoffe und gut von der Haut aufgenommen werden können. Außerdem enthalten Öle viele Antioxidantien, die die Haut schützen und ihr bei der Regeneration helfen.
Eines meiner liebsten veganen Gesichtsöle für trockene Haut ist das Argan-Gesichtsöl von Dr. Scheller. Arganöl ist bekannt für seine regenerativen und ausgleichenden Eigenschaften, enthält viele Antioxidantien und zieht gut in die Haut ein, ohne einen öligen Film zu hinterlassen.

Das Argan-Gesichtsöl von Dr. Scheller ist vegan, tierversuchsfrei und als Naturkosmetik zertifiziert. Es riecht leicht nach Zitrus, zieht schnell in die Haut ein und spendet trockener Haut wunderbar viel Feuchtigkeit.
Kaufen könnt ihr das Dr. Scheller Gesichtsöl zum Beispiel bei Rossmann oder über Amazon*.

Vegane Augencreme für die trockene Augenpartie

Gerade im Winter kommt es öfter vor, dass die empfindliche Haut rund um die Augen besonders trocken wird und schuppt. Das liegt daran, dass die Haut um die Augen herum dünner ist als die restliche Gesichtshaut und deshalb weniger Feuchtigkeit halten kann. Manchmal braucht sie deshalb besondere Pflege.
Meine optimale Augenpflege sollte reizarm formuliert sein, kein Parfum und keinen Alkohol enthalten, viel Feuchtigkeit spenden, nicht in den Augen brennen und gut unter Makeup funktionieren.
In der Feuchtigkeits Augenpflege von NONIQUE habe ich endlich genau so eine Augencreme gefunden. Sie enthält zu 100% natürlich Inhaltsstoffe, viele Antioxidantien und ist vegan und tierversuchsfrei. Die Feuchtigkeits Augencreme zieht schnell ein und spendet trotzdem genug Feuchtigkeit. Außerdem verträgt meine sehr empfindliche Augenpartie sie wunderbar.

Bei Bedarf tupfe ich morgens und abends eine kleine Menge davon unter die Augen und auf die Augenlider.
Die NONIQUE Feuchtigkeits Augenpflege gibt es bei dm oder über Amazon*.

Vegane Gesichtsmasken für mehr Feuchtigkeit

Wenn die Haut zum Beispiel nach einem langen Tag in der Kälte oder einem Besuch in der Sauna besonders trocken ist, benutze ich gerne eine feuchtigkeitsspendende Maske, um meine Haut wieder aufzubauen.
Gesichtsmasken sind typischerweise dafür konzipiert, besonders viele Wirkstoffe und Feuchtigkeit über einen kurzen Zeitraum in die Haut zu bringen. Allerdings gibt es auch Masken, die länger auf der Haut bleiben als ein paar Minuten, zum Beispiel so genannte Overnight-Masken. Diese werden am Abend statt einer Gesichtscreme oder einem Gesichtsöl aufgetragen und bauen die Feuchtigkeit der Haut über Nacht wieder auf.
Mit der veganen Nourishing Overnight Mask von Barefaced habe ich einen sehr feuchtigkeitsspendenden Hybriden gefunden, den ich entweder tagsüber klassisch als Maske großzügig auftrage und nach 20 Minuten wieder abnehme oder etwas sparsamer am Abend statt meines Gesichtsöls benutze. Die Maske spendet meiner trockenen Haut nachhaltig Feuchtigkeit und polstert sie über Nacht auf. Am Morgen sind Trockenheitsfältchen und schuppige Hautpartien deutlich gelindert.

Die Overnight Maske enthält antioxidative Avocado, Vitamin A und E und Kaolin-Erde und ist damit besonders gut geeignet für trockene und sensible Haut, sie ist vegan und besteht zum größten Teil aus ökologisch angebauten natürlichen Inhaltsstoffen.
Die Barefaced Nourishing Overnight Mask könnt ihr zum Beispiel auf Amazon* bekommen.

Mit dieser veganen und tierfreundlichen Gesichtspflege beuge ich nun schon seit zwei Wintern besonders trockener Haut vor und helfe meiner Haut erfolgreich dabei, glatt und geschmeidig zu bleiben.
Wie pflegt ihr eure trockene Haut im Winter und welche veganen Produkte sind eure Lieblinge? Ich freue mich auf eure Tipps und Empfehlungen!

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Vegane Makeup-Pinsel von Zoeva

Wenn es um Foundation, Lidschatten und co. geht, sind die richtigen Pinsel unverzichtbar. Wer einmal einen hochwertigen Makeup-Pinsel ausprobiert hat, weiß, welchen Unterschied ein guter Pinsel machen kann – mit den richtigen Tools gelingt der Auftrag von Makeup nicht nur einfacher und schneller, das Ergebnis wird auch ebenmäßiger und hält länger.
Aber müssen gute Kosmetikpinsel immer aus Naturhaar bestehen? Und woran erkennt man gute vegane Makeup-Pinsel ohne Tierleid?

vegane und tierversuchsfreie Kosmetikpinsel aus synthetischen Fasern

Synthetische Makeup-Pinsel als vegane Alternative zu Naturhaar

Warum Kosmetikpinsel aus Tierhaar mit erheblichem Leid für die beteiligten Tiere verbunden sind und was es für Alternativen zu Makeup-Pinseln aus Naturhaar gibt, haben wir euch neulich in unserem Artikel über die Herstellung von Kosmetikpinseln zusammengefasst. Aber sind synthetische Makeup-Pinsel tatsächlich genauso gut wie Pinsel aus Echthaar?
Unsere Erfahrung antwortet darauf laut: ja! Und vielleicht sogar besser. Denn Makeup-Pinsel aus synthetischen Fasern sind nicht nur leichter zu pflegen und zu reinigen als Echthaarpinsel, sie sind auch langlebiger und optimal für Allergiker geeignet. Und dann sind sie auch noch vegan. Was will man mehr?

Unsere liebsten veganen Makeup-Pinsel im Vergleich

Herauszufinden, welche Pinsel aus veganen Synthetikfasern bestehen und welche aus Tierhaar ist nicht immer ganz leicht. Nicht alle Hersteller machen diesbezüglich Angaben. Und einige bieten sowohl Kosmetikpinsel aus Naturhaar als auch welche aus synthetischen Fasern an. Falls ihr euch also bei einem bestimmten Pinsel nicht sicher seid, fragt am Besten direkt beim Hersteller an.
Um euch die Auswahl eurer tierfreundlichen und veganen Makeup-Pinsel etwas zu erleichtern, haben wir in dieser Artikelreihe unsere Lieblinge für euch gesammelt. Ob Lidschattenpinsel, Blush Brush oder Foundation Buffer – diese Pinsel sind alle vegan und tierversuchsfrei.
Unser heutiger Ehrengast heißt…
Zoeva!

vegane tierversuchsfreie Makeup Pinsel von Zoeva

Zoeva – vegane Makeup-Pinsel, die mit den ganz Großen mithalten

Als ich zum ersten Mal in hochwertige Makeup-Pinsel investiert habe, fiel meine Wahl auf das Vegan Prime Set von Zoeva. Das ist inzwischen über sechs Jahre her und die Liebe zu Zoeva-Pinseln ist immer noch so groß wie am ersten Tag.
Von der Marke Zoeva habt ihr bestimmt auch schon mal gehört. Überall liest und hört man Lobeshymnen auf die Makeup-Pinsel von Zoeva – aber was macht diese Pinsel so besonders gut?

  1. Die Qualität & Verarbeitung

    In den sechs Jahren, die mich meine Zoeva-Pinsel nun schon begleiten, haben sie einiges mitgemacht. Tägliche Benutzung, viele Reisen in der Kosmetiktasche, unzählige Waschgänge und ein paar Stürze im Badezimmer. Und trotzdem sehen sie aus wie neu, fühlen sich immer noch an wie am ersten Tag und zaubern noch immer die selben Ergebnisse beim Schminken. Kein einziger meiner Zoeva-Pinsel verliert Haare, rostet oder fällt auseinander.
    Qualitativ können Kosmetikpinsel von Zoeva also definitiv mit hochpreisigen Luxusmarken mithalten. Die veganen Pinsel sind wunderbar dicht, extrem weich, sehr stabil verarbeitet und lassen sich spielend leicht reinigen. Sie halten ewig, ohne an Qualität einzubüßen und liegen wunderbar in der Hand.

  2. Das Ergebnis

    Beim ersten Benutzen meiner Zoeva-Pinsel hat es mich buchstäblich umgehauen. Zwar waren meine bisherigen Makeup-Pinsel nicht schlecht, aber so schöne und gleichmäßige Ergebnisse wie mit den veganen Pinseln von Zoeva habe ich nicht erwartet.
    Die Pinsel nehmen sowohl Puderprodukte wie Lidschatten und Blush als auch Creme und Flüssigfoundation sehr gut auf und – noch wichtiger – geben das Produkt auch wunderbar gleichmäßig wieder ab. Jeder Pinsel ist unterschiedlich und tut genau das, was er soll! Foundation einarbeiten, Lidschatten verblenden, Augenbrauen definieren. Und das ohne Streifen, ohne Flecken und ohne harte Kanten. Wofür ich vorher eine halbe Stunde gebraucht habe, ist mit diesen Pinseln in 15 Minuten erledigt.

  3. Die Auswahl

    Das vegane Pinselsortiment von Zoeva ist im Vergleich zu anderen Herstellern riesig. Aktuell bietet Zoeva 62 verschiedene vegane Makeup-Pinsel für jeden erdenklichen Zweck an. Vom Powder Brush und dem Kabuki, über den Brow Liner und den Highlighter Pinsel bis hin zum Contouring Pinsel oder Fan Brush – von Zoeva gibt es quasi alles. Und das dann auch noch in verschiedenen Designs und Ausführungen, zum Beispiel in der Bamboo Collection oder dem Rose Golden Set.
    Abgesehen davon bietet Zoeva verschiedene vegane Makeup-Pinsel-Sets an, die oft sehr viel günstiger sind als der Einzelkauf.

  4. Der Preis

    Preislich gesehen liegen Makeup-Pinsel von Zoeva im Mittelfeld zwischen Drogerie und High End. Und damit sind sie für ihre Qualität überraschend günstig! Denn mit den teuren Luxuspinseln können sie definitiv mithalten – sowohl in der Lebensdauer als auch im Ergebnis.
    Einzelne Pinsel kosten zwischen 8,50 (zum Beispiel für den Wing Liner) und 21,80 Euro (für den Bamboo Face Definer), vegane Pinselsets zwischen 70 Euro (zum Beispiel für das Vegan Brush Set – 8 Pinsel) und 90 Euro (für das limitierte vegane Opulence Brush Set in Bordeaux – 10 Pinsel).

  5. Vegan & tierversuchsfrei

    Wer auf der Suche nach veganen und tierversuchsfreien Makeup-Pinseln ist, wird bei Zoeva definitiv fündig. Zoeva bietet insgesamt 62 verschiedene vollständig vegane Kosmetikpinsel aus Synthetikfasern an. Außerdem sind alle Produkte von Zoeva garantiert tierversuchsfrei. Der Freude an veganen und tierversuchsfreien Makeup-Pinseln mit gutem Gewissen steht hier also nichts mehr im Weg.

Und gibt es denn überhaupt nichts Negatives über Pinsel von Zoeva zu sagen?
Ich habe wirklich lange überlegt. Aber mir fällt partout nichts ein. Ich bin durch und durch glücklich mit meinem Vegan Brush Set und hoffe, dass es noch weitere sechs Jahre lang jeden Tag für Freude vor dem Spiegel sorgt. Oder vielleicht sogar für zehn Jahre. Oder für 15…?